8690894

von Hans-Peter am 14. März 2009

Das ist unsere neue Telefonnummer; mit Tübinger Vorwahl, also insgesamt 07071/8690894.
Allerdings haben wir den Anrufbeantworter bisher nicht wieder angeschlossen, daher: am besten kurz nach den Sendungen anrufen, da sind wir sicher zu erreichen. Ansonsten per Mail oder Chat.

Indes überlege ich noch, wie die Nummer über das RADIO am besten zu vermitteln ist: wir können natürlich jede einzelne Zahl sagen, das klingt dann so: acht sechs neun null acht neun vier. Wir könnten aber auch sagen: sechsundachtzig neunzig, neunundachtzig vier. Oder Achthundertneunundsechzig null achthundertvierundneunzig. …

Der Umzug ist gemacht

von Hans-Peter am 2. März 2009

Während unsere virtuelle Erscheinung gleichbleibt, hat sich mit dem heutigen Tag das anfaßbare RADIO helle welle ganz verändert: mit dem düsteren Lastenaufzug, Baujahr 1935, beförderten wir unser Equipment nach zwölf Jahren aus dem zweiten Stock jenes weiträumigen Altbaus, der mit den Jahrzehnten etwas menschenleer geworden ist, in dem ein schwarzer Flaum aus Staub, der aus den Mauerfugen und durch die Fenster dringt, Bücher und Schränke und Tapeten dünn belegt -

und brachten es in ein soeben fertiggestelltes Kinder- und Jugendzentrum, das von Leben pulsiert und in dem wir für eine Übergangszeit zwei kleinere Räume anmieten, neben uns das Reisebüro Pfeiffair und viele weitere, ganz unterschiedliche Aktivitäten.
Morgen früh hört ihr unsere erste Sendung von dort aus.

Ruf noch einmal an – die 321272

von Hans-Peter am 23. Februar 2009

Wie berichtet – wir ziehen nach Tübingen! Diese Woche kommen unsere letzten Sendungen aus dem Reutlinger Studio in der Seestraße.
Das werden Sendungen zum Mitmachen – wir freuen uns über Kommentare, Wünsche und Erlebnisberichte zum Thema „Umzug“… Melde Dich während der Sendungen unter 07121-321272 (oder natürlich über unsere Website).

Und dann, ab nächster Woche, haben wir eine neue Telefonnummer…

Heute: Thema „Kälte“

von Hans-Peter am 19. Februar 2009

Das war super heute! Auf das Sendungsthema „Kälte“ kam ich, als das Thermometer -13°C anzeigte. So ein offenes Thema bietet gute Gelegenheit zum Mitmachen.
Noch schnell ein paar Grundinformationen recherchieren: „Kälte ist keine physikalische Größe,“ schreibt Wikipedia, „sondern ein subjektiv empfundener Zustand!“

Physiker Klaus rief an und fragte: „Wenn es heute 0°C sind, wieviel sind es dann morgen, wenn es da doppelt so kalt ist?“ – ha ha, aber die Frage bestätigt: Kälte ist keine physikalische Größe, keine „Menge“ sondern ein Empfinden, das sich eher durch das NICHTvorhandensein von etwas auszeichnet. Ein Vermissen, eine ungestillte Sehnsucht.

Na, ich will nicht gleich zu poetisch werden, denn die Ereignisse, von denen Christian (im Chat) und Andrea (s. vorigen Artikel) schrieben, die waren auch physikalisch echt kalt, ganz ohne Sehnsucht. Weiterlesen »

Kalt!

von Andrea am 19. Februar 2009

Es war im November 2003, irgendwo in Weißrußland. Der Winter hatte längst Einzug gehalten. Schon seit Tagen wurde nur noch spärlich geheizt, das Heizöl ging zu neige und keiner wusste, wie man neues beschaffen konnte. Die Verkaufsstelle gab es einfach nicht mehr. Fertig. So ist das in Weißrußland.

Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, als ich mich, in mehrere Lagen eingehüllt, Richtung Dusche schlich. Ich wählte das kleinste Badezimmer, in der Hoffnung, dass der Raum sich durch das Duschwasser ein wenig aufheizen würde. Zähneklappernd drehte ich den Hahn auf und duschte so heiß ich es nur aushalten konnte. Aber auch dadurch wurde mir nur partiell warm, was aber an der jeweilig warmen Stelle wunderbar war. Plötzlich merkte ich, wie die Temperatur des Wassers sank………ich ahnte Schlimmes. Schnell stellte ich es ab, um den möglicherweise verbleibenden Rest an Wärme nutzen zu können, wenn ich den Schaum abspüle……also einschäumen……es wurde kalt, ich bibberte……Wasser an……nach 2 Tropfen kam nichts mehr. Und irgendwie war es auch dunkel……das Licht war weg. Weiterlesen »

Warum ich schreibe, wie ich schreibe, wenn ich schreibe und ob das nun wirklich Talent ist?

von Andrea am 16. Februar 2009

In den letzten Sendungen überschlugen Christian und Hans-Peter sich dabei, mein Talent hervorzuheben. Das brachte mich tatsächlich zum Nachdenken, wie das denn so ist bei mir, mit dem Schreiben. Warum ich genau so schreibe, wie ich schreibe. Nach 2 Minuten kam ich dann zu einem Ergebnis: Ich kann nicht anders. Wirklich! Würde ich ja mal gerne. Hab ich auch schon versucht. Kommt aber nichts bei raus.

Schreibe ich, funktioniert es so, dass ich einen kompletten Text einfach im Kopf habe, den ich dann nur noch runtertippe. Meine Finger fliegen über die Tastatur und manchmal muss ich lesen, was ich schreibe, bevor ich weiß, was ich dachte. Wenn das allerdings nicht in meinen Kopf ist und ich überlegen muss, wird es schwer. Und langweilig und zäh. Das war schon in der Schule so. Manche meiner Aufsätze waren in den Augen meines Lehrers ein Geniestreich und wurden außer Konkurrenz bewertet. Die schrieb ich direkt ins Reine am Stück und ohne Konzept, in kürzester Zeit. Das einzige was mein Lehrer bemängelte war der Humor. Ich konnte nie ausschließlich ernst schreiben. Unter einem Aufsatz stand mal „Weniger Ironie geht auch“. Ging aber doch nicht! Da bekam ich dann eine 2  und den Kommentar „Ich bin sehr enttäuscht!“ (hat er natürlich nicht druntergeschrieben, nur gesagt.) Weiterlesen »

RADIO helle welle zieht um!

von Hans-Peter am 14. Februar 2009

Ab dem 1. März befindet sich unser Studio in Tübingen, in der Eisenbahnstraße 126. Wir ziehen damit näher zu unserer Sendeantenne und zum Wohnort von uns Teammitgliedern.

Es war super in der Seestraße in Reutlingen, wo wir über 11 Jahre waren, aber nun freuen wir uns auch, von Tübingen aus zu senden!

Der Welt etwas geben, anstatt sie zu bekämpfen

von Christian am 7. Februar 2009

Ein hochinteressanter Artikel erschien am Mittwoch im pro-Blog. Darin gibt der Autor Teile eines Aufrufs der arabischen Psychologin Wafa Sultan wieder, der im arabischen Fernsehsender „Al-Dschasira“ ausgestrahlt(!) wurde. Sie spricht darüber, dass der „Kampf der Kulturen“ kein Kampf zwischen Religionen oder Zivilisationen sei sondern zwischen zwei sich gegenüberstehenden Epochen, zwischen einer rückwärtsgewandten Geisteshaltung und einer solchen, die Menschenwürde, Freiheit und Demokratie als wertvolles Gut und nicht als Gefahr betrachet.

Besonders beeindruckt hat mich der letzte Abschnitt, in dem sie darüber spricht, was beispielsweise Juden des 19. und 21. Jahrhunderts dieser Welt an Entdeckungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen geschenkt haben. Und dass Juden, obgleich sie immer wieder in aller Welt unterdrückt, verfolgt und ermordet wurden, ihren Protest und Widerstand gegen solche Zustände nicht durch Mord an Menschen zum Ausdruck gebracht haben haben. „Wir haben noch nie einen Juden gesehen, der sich in einem deutschen Restaurant in die Luft gesprengt hätte. […] Die Moslems müssen sich fragen, was sie für die Menschheit tun können, bevor sie verlangen können, dass die Menschen sie respektieren.“

Ich finde, diese Frage können wir uns als Christen genauso stellen, und darüber hinaus jeder Mensch für sich persönlich: Gebe ich an diese Welt etwas weiter und trage aktiv dazu bei, dass sie sich zum Positiven verändert, oder beschränke ich mich darauf, das Schlechte um mich herum anzuklagen, Schuldige zu suchen und meine Mitmenschen und meine Umgebung mit weiterer Selbst-Bezogenheit zu verschmutzen.

Ist das Christentum schädlich?

von Christian am 3. Februar 2009

Wie ich soeben im Deutschlandfunk gehört habe, ist eine britische Schwester, die einer Patientin angeboten hatte, für ihre Heilung zu beten, von ihrem Arbeitgeber verwarnt und auf einen Diversitätskurs geschickt worden. Dort soll sie wahrscheinlich lernen, dass Gebet ein Ausdruck von Intoleranz gegenüber nichtgläubigen Menschen ist und die individuelle Freiheit verletzt.

Ich frage mich manchmal, wieso man in Europa so hektisch und meist unaufgefordert alles beseitigt, woran Moslems möglicherweise Anstoß nehmen könnten, den gleichen Eifer aber vermissen lässt, wenn es um Aspekte des christlichen oder gar jüdischen Glaubens geht.

Ein paar Sprünge zur besten Nachricht

von Hans-Peter am 27. Januar 2009

(Jetzt passt auf: es kommen ein paar Gedankensprünge, wie sie zwar gewagt erscheinen, aber in unserem Denken doch ganz normal sind.) Weiterlesen »

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