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	<title>RADIO helle welle &#187; Subjektive Betrachtungen</title>
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		<title>Ein neues Gemeindezentrum – was sagt uns das?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Grundstück nebenan weiht die TOS-Gemeinde Tübingen am 11.9. offiziell ein neues Konferenz- und Gemeindezentrum ein. Es handelt sich im Kern um eine riesige alte Lagerhalle, die zum erdbebensicheren Gottesdiensraum mit 776 Plätzen ausgebaut und erheblich verschönert wurde, drumherum &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2011-09-01/ein-neues-gemeindezentrum-was-sagt-uns-das">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Grundstück nebenan weiht die TOS-Gemeinde Tübingen am 11.9. offiziell ein neues Konferenz- und Gemeindezentrum ein. Es handelt sich im Kern um eine riesige alte Lagerhalle, die zum erdbebensicheren Gottesdiensraum mit 776 Plätzen ausgebaut und erheblich verschönert wurde, drumherum entstehen noch ca. 1500 Quadratmeter weitere Räume teils im Ausbau, teils im Neubau, Parkplätze und Grünbereiche.<br />
Mich interessiert anläßlich dieser Einweihung auch die Frage nach der Bedeutung der christlichen Gemeinde im Jahre 2011. Angesichts der heutigen Möglichkeiten zur individuellen Lebensgestaltung für jedermann scheint die christliche Kirche ein Anachronismus zu sein, und sie hat auch damit zu kämpfen. Es ist vermutlich leichter denn je, sich der Gemeinschaft, zu der ja auch immer eine gewisse Verbindlichkeit nötig ist, zu entziehen und stattdessen in einer selbstbestimmten &#8222;Welt&#8220; zu leben, in der zwar viele &#8222;Freunde&#8220;, aber immer weniger Menschen vorkommen.</p>
<p>Der Verlust von Kommunikationsfähigkeit, Beziehungsfähigkeit, Bindungsfähigkeit wird von Soziologen und Psychologen bereits vielfach beklagt (und war übrigens auch bei Loriot ein zentrales Thema), der Weg führt in eine gefährliche Sackgasse und ist dennoch nicht aufzuhalten &#8211; wenn nicht eine neue Motivation den Sog der Vereinzelung wirksam außer Kraft setzt. Dies geschieht durch die persönliche Begegnung mit Gott, bei der ich erlebe: Gott, der Schöpfer der Welt, liebt mich, rettet mich aus Gnade, hat sogar in Jesus sein Leben für mich gegeben &#8211; wenn ich dies erlebt habe, werde ich dem Rückzug in eine isolierte &#8222;My Space&#8220; widerstehen können. Der christliche Glaube ist persönlich, aber eben nicht individualistisch.<br />
Daher ist das Christliche Gemeindezentrum hier auf dem Grundstück nebenan, gerade in seiner &#8222;untraditionellen&#8220;, nicht mit dem bloßen Kolorit abendländischer Kultur zu verwechselnden Erscheinung, heute ein Denkzeichen und eine Tür zur Umkehr.</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=628&amp;md5=2de71dfa614ba286c545a5436e0cce34" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Schubladen und Hormonen&#8230;&#8230;..oder wie ich Geburtshilfe auf Londons Straßen leistete&#8230;</title>
		<link>http://hellewelle.de/2010-10-26/von-schubladen-und-hormonen-oder-wie-ich-geburtshilfe-auf-londons-strassen-leistete</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 09:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit Wochen fieberte ich auf diesen Moment hin. Mein erster Flug um eine Patientin nach Deutschland zu holen. Endlich war es soweit&#8230;..es sollte nach Cambridge gehen. Bisher hatte ich Rückholungen nur als Schreibtischtäter geplant&#8230;..mich jetzt selbst auf den Weg &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2010-10-26/von-schubladen-und-hormonen-oder-wie-ich-geburtshilfe-auf-londons-strassen-leistete">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit Wochen fieberte ich auf diesen Moment hin. Mein erster Flug um eine Patientin nach Deutschland zu holen.</p>
<p>Endlich war es soweit&#8230;..es sollte nach Cambridge gehen. Bisher hatte ich Rückholungen nur als Schreibtischtäter geplant&#8230;..mich jetzt selbst auf den Weg zu machen war in jeder Hinsicht etwas Besonderes.<span id="more-400"></span></p>
<p>Ich war aufgeregt wie ein Huhn, das sein erstes Ei legt. Damit ich unterwegs nicht verloren gehe und weil es medizinisch erforderlich war, sollte noch ein Arzt mitkommen. Mit Erfahrung, denn schließlich war ich ja absolutes Greenhorn. Er auch &#8211; wie sich dann herausstellte, einen anderen konnten wir nicht bekommen – was meine Aufregung ins Unerträgliche steigerte (also ich unerträglich für mein Umfeld).</p>
<p>Am Flughafen in Stuttgart sollten wir das erste Mal aufeinander treffen. Irgendwie war es wie in einem Film – nur das wir deutlich von gängigen Drehbüchern abwichen.</p>
<p>Wie ich da so am warten war, kamen mir die schlimmsten Befürchtungen&#8230;&#8230;.er könnte ein absolut humorloser Vollpfosten sein&#8230;&#8230;.oder planlos bis verunsichert, ich sah uns schon im falschen Flieger auf dem Weg nach Timbuktu&#8230;..</p>
<p>Meine Befürchtungen zerschlugen sich bereits als ich ihn von weitem sah – denn er erfüllte sämtliche männlichen Klischees (Schublade auf, Arzt rein). Es beruhigte mich ungemein, denn man sagt Männern ja einen guten Orientierungssinn nach. Während er souverän die letzten Meter zurücklegte analysierte ich seine Kindheit, wobei ich die bedeutendsten Jahre zwischen 12 und 15 ansiedelte.</p>
<p>Zwei Welten prallten aufeinander&#8230;&#8230;allerdings mit der einen oder anderen Gemeinsamkeit&#8230;.als da wären die große Klappe, eine sehr direkte Art und ein unverwechselbarer Humor.</p>
<p>Übrigens passte er perfekt in meine Schublade – ein absoluter Macher – der Macker von Mannem! Der Nachmittag war perfekt geplant&#8230;.bevor wir nach Cambridge fahren, sollte ich auf jeden Fall London gesehen haben. Er hatte sogar die Verbindungen samt Abfahrtszeiten herausgesucht, sich Gedanken gemacht, wie man sich London in 3 Stunden reinzieht&#8230;&#8230;.ich lehnte mich entspannt in meinen Sitz und träumte von London&#8230;&#8230;..also hauptsächlich von Schuhen in London. Genauer von Schuhgeschäften&#8230;&#8230;ich sah mich im Rausch des Schuhhormons durch Londons Straßen schweben&#8230;&#8230;.von einem Schuhgeschäft zum anderen (es gibt das Schuhhormon, ich weiß es&#8230;auch wenn die Wissenschaft es noch nicht entdeckt hat&#8230;&#8230;aber es ist da!). Innerlich kreischte ich schon verzückt beim Anblick meiner Traumschuhe – ich stellte mir vor wie ich sie anprobierte&#8230;&#8230;sie würden perfekt passen und an der Kasse würde mir eine strahlende Verkäuferin mitteilen, dass sie um die Hälfte reduziert waren.</p>
<p>Ein unsanfte Landung riss mich aus meinen Träumen.</p>
<p>Wir wurstelten uns durch den Flughafen&#8230;litten gemeinsam wegen der immer noch andauernden Schmerzen und des Drucks im Ohr, bis wir dann in der U-Bahn saßen. Dort wurde uns übel, denn die U-Bahn schunkelte fürchterlich. Welch Vertrauen erweckendes Team. Den Stadtplan in der Hand machte er Vorschläge, wo wir denn nun überall hinkönnten – eine Entscheidung musste getroffen werden. Wegen meinem – zu Gunsten anderer Talente &#8211; ausgebauten Orientierungssinn überließ ich ihm komplett die Führung.</p>
<p>Als erstes rein in einen Souvenirshop um für mein Töchterchen ein paar schöne Dinge auszusuchen.</p>
<p>An dieser Stelle brachte er das erste Mal meine Schublade durcheinander, denn er beriet mich bei der Wahl eines Pullovers&#8230;..Farbe, Grösse, Stil usw. Ich hatte gefunden was ich suchte und war wirklich glücklich. Denn noch wichtiger als jeder Schuh dieser Welt, ist der Gedanke an meine Tochter und ihr strahlendes Gesicht, wenn sie den tollen Pullover auspacken würde.</p>
<p>Gut, er würde dann mal eben kurz ein iPhone kaufen &#8211; die sind nämlich in London etwa um die Hälfte billiger als in good old Germany. Ah, meine Schublade war wieder sortiert! Ein Technikopfer. Und was für eins! Seine Augen verklärten sich als wir vor dem großen Geschäft standen, mit dem Schild auf dem ein Äpfelchen prangte. An alle Ladies: es war kein Obstladen.</p>
<p>Er schwebte hinein, alles andere um ihn herum schien zu verschwinden. In diesem Laden gab es nichts, aber auch gar nichts, was mich bewogen hätte einen Aufenthalt in Erwägung zu ziehen, der länger als 1 Minute dauern könnte. Also teilte ich ihm mit, ich würde mal eben um den Block laufen und ihn nachher abholen. Ein bisschen fühlte ich mich wie eine Mutter, die ihr Kind im Spieleparadies abgibt um in Ruhe shoppen zu gehen. Ich stellte mir vor, wie ihn später abholte und eine durchdringende Lautsprecherdurchsage dröhnte „Der kleine Mike möchte aus dem Spieleparadies abgeholt werrden“.</p>
<p>Leider gab es kein Schuhgeschäft um den Block und ich traute mich keinen Meter weiter. Als ich zurück kam stand er schon draußen und sah sehr traurig aus. Es rührte mir fast das Herz&#8230;..aber eben nur fast. Er hatte es nicht bekommen.</p>
<p>Kämpfer geben nicht auf&#8230;&#8230;&#8230;ab zum nächsten&#8230;&#8230;..und zum nächsten&#8230;&#8230;..und zum nächsten&#8230;&#8230;.was soll ich Ihnen sagen? Es gibt keinen Handyladen in dieser Ecke Londons, den ich nicht kenne. Zwischendurch jammerte ich mal nach Schuhen. Wir kamen auch tatsächlich an einem Schuhgeschäft vorbei. „Kannst ruhig kurz reingehen!“ Kurz??? In ein Schuhgeschäft? Mit einem vom Technikhormon gesteuerten Mann im Genick? Das konnte nichts werden&#8230;&#8230;und 10 Meter weiter war ja auch schon der nächste Handyladen. Zwischendurch besorgte ich ihm etwas zu Trinken (das hätte er sonst vergessen) und er wollte ne Cola light!!! Cola light??? Hallo??? Du Mann!!! Du Klischee!!! Du kannst nicht Cola light trinken. Ich bemühte mich angestrengt um Ordnung in meiner Schublade. Er brachte sie aber weiter durcheinander. Männer sollen ja angeblich nichts gleichzeitig tun können. Mike schon. Während er zielstrebig durch die Straßen pilgerte unterhielt er mich nebenher mit den herrlichsten Geschichten&#8230;.ich hab Tränen gelacht&#8230;.und ließ es sich nicht nehmen mir so ungefähr fünf Mal das Leben zu retten. Vielleicht war das aber auch purer Egoismus&#8230;&#8230;wäre ich überfahren worden hätte er sicher keine Zeit mehr gehabt sein iPhone zu suchen.</p>
<p>Nach gefühlten 150 Läden war es soweit&#8230;&#8230;&#8230;da war es!!! DAS iPhone! Es war da, nicht ausverkauft und ohne Vertrag zu haben. Die Dame legte es auf den Tisch, Mike zückte seine Kreditkarte&#8230;&#8230;&#8230;und&#8230;&#8230;&#8230;sie wurde nicht akzeptiert. Er zückte die nächste&#8230;&#8230;keine Chance.</p>
<p>Ich überlegte, welche Medikamente aus unserem Notarztkoffer ihm darüber hinweghelfen konnten.</p>
<p>Seine Stirn zog sich in bedenkliche Falten und als wir den Laden verließen fing er an zu schimpfen. Und wie&#8230;&#8230;er ließ alles raus. Zwischendurch erklärte er mir ganz ruhig, dies wäre eben kurz notwendig, um einem Magengeschwür vorzubeugen und schimpfte weiter. Und rettete nebenbei ein weiteres Mal mein Leben – dieser Linksverkehr in London gehört echt abgeschafft. Aber er fluchte nicht und benutzte keine argen Schimpfwörter – vielen Dank an dieser Stelle, so etwas höre ich nicht gern.</p>
<p>Die verbleibende Zeit nutzten wir zum Sightseeing – Run. Wir bleiben jeweils 30 Sekunden stehen, damit ich ein Foto machen konnte. Aber so die wichtigsten Dinge hab ich gesehen.</p>
<p>Nur die Themsen – Liesel mussten wir auslassen. Und Harrods&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>Auf dem Rückweg kamen wir dann noch an einem Handyshop vorbei, den wir offensichtlich vorher übersehen hatten&#8230;&#8230;&#8230;und da war es und er bekam es und bezahlte es und hielt es in seinen Händen. Er lächelte und sagte kein Wort.</p>
<p>„Du freust dich aber leise dafür, dass du dich so laut ärgerst!“ merkte ich an. Mit inbrünstiger Überzeugung strahlend wie ein Knirps unterm Weihnachtsbaum meinte er: „So muss man sich fühlen, wenn man das erste Mal sein Kind auf dem Arm hat!“</p>
<p>Ich gebe ihnen jetzt ein paar Sekunden Zeit, diesen Satz zu verarbeiten.</p>
<p>Unweigerlich ergriff mich eine tiefe Rührung &#8211; ich hatte soeben Geburtshilfe geleistet. Das Baby war 115,2 mm lang und wog 137 g. Mike war &#8211; wie jeder frisch gebackene Vater &#8211; ein wenig verpeilt und lief in die falsche Richtung. Aber zum Glück hatte er mich dabei. Der Checker vom Neckar brachte den Macker von Mannem dann sicher zum Zug – unterwegs rettete ich ihm so etwa dreimal das Leben.</p>
<p>PS: Die Patientin ist übrigens gut in Deutschland angekommen&#8230;&#8230;..sie war der eigentliche Hauptgrund unserer Reise.</p>
<p>Und ich habe ein Versprechen bekommen: „Beim nächsten Mal gehen wir Schuhe shoppen, ganz bestimmt!“</p>
<p>Ich hoffe, dass es bis dahin keine weltbewegende technische Neuheit gibt. Denn eins habe ich auf dieser Reise gelernt: Das Technikhormon ist stärker als das Schuhhormon.</p>
<p>Und noch etwas habe ich gelernt&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;es ist an der Zeit meine Schubladen auszumisten&#8230;&#8230;.</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=400&amp;md5=c97c60d98760952075ae76d46e014dab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neulich im Autohaus</title>
		<link>http://hellewelle.de/2010-05-10/neulich-im-autohaus</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 21:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund widriger Umstände (Abkürzung TÜV) führte mich mein Weg die Tage in diverse Autohäuser. Im ersten wurde ich sehr freudig empfangen, nahezu euphorisch. Völlig klar, dass sich die Reparatur meines alten Autos niemals lohnen würde. Und erst recht klar, dass &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2010-05-10/neulich-im-autohaus">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund widriger Umstände (Abkürzung TÜV) führte mich mein Weg die Tage in diverse Autohäuser.</p>
<p>Im ersten wurde ich sehr freudig empfangen, nahezu euphorisch. Völlig klar, dass sich die Reparatur meines alten Autos niemals lohnen würde. Und erst recht klar, dass ich mir niemals einen Gebrauchtwagen kaufen sollte. Aber welch glücklicher Zufall, dass das perfekte Auto für mich bereits auf dem Hof steht. <span id="more-379"></span>Ein absolutes Schnäppchen, selbstredend. Tatsächlich war dieses Modell 2000 € günstiger als normalerweise&#8230;&#8230;.und eine ganz besondere Farbe soll es auch haben&#8230;&#8230;.Mangogelb. Mangogelb klingt toll, oder? So nach saftig, süß und tropisch. Äh, ja! Im realistischen Tageslicht sah es eher nach Hefeteig mit Bioeiern aus. Bioeier machen den Teig einen Tick gelber, was Gebäck optisch sehr aufwertet. Beim Auto hat es nicht funktioniert. Gar nicht. Der Verkäufer war übrigens ein ganz humorvoller Geselle:“ Hahaha, sie wissen ja, wie man dieses Auto auch nennt&#8230;&#8230;hahaha&#8230;&#8230;eine Zündkerze in einer Blechdose&#8230;&#8230;..hahahaha.“</p>
<p>Vermutlich bin ich nicht empfänglich für moderne Verkaufsstrategien.</p>
<p>Also weiter ins nächste Autohaus. Sehr seriöse und freundliche Begrüßung. Nach einem kleinen Rundgang durch die derzeitige Ausstellung mit einem lockeren Gespräch über persönliche Wünsche, bzw. Ansprüche an mein zukünftiges Auto, wurden im Büro konkrete Voschläge präsentiert.</p>
<p>„Da habe ich ihnen jetzt mal ein gutes Angebot ausgesucht, ein XXX in schönem rot, mit gehobener Basisausstattung und dann habe ich ihnen da noch einen Heckspoiler drangemacht!“</p>
<p>„Ich bin eine Frau, ich brauche keinen Heckspoiler.“</p>
<p>„Ach, sagen sie doch sowas nicht, schauen sie mal, da draußen steht er, sieht das nicht toll aus?“</p>
<p>„Nein!“</p>
<p>„Das sagen sie jetzt. Aber stellen sie sich vor, sie kaufen dieses Auto ohne Heckspoiler. Und eines Tages stehen sie da und schauen sich das Auto an und werden immer wieder denken: da fehlt doch einfach etwas“</p>
<p>„Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass ich so etwas jemals denken würde. Wie gesagt, ich bin eine Frau, einen Heckspoiler brauche ich nun wirklich nicht!“</p>
<p>„Aber Frauen ist die Optik doch immer so wichtig!“</p>
<p>„Ja, mit Glitzer und Blümchen könnten sie mich vielleicht beeindrucken, aber nicht mit einem Spoiler!“</p>
<p>„Ja Blümchen sind ja gar kein Problem, schauen sie mal hier in den Katalog, da gibt es einige Blumenmuster, die man da noch anbringen kann!“</p>
<p>„Äh nein, das wirkt ein bißchen, als hätte ich gerade meinen Führerschein gemacht. Da fehlen nur noch Plüschenten auf der Ablage und Diddlmaus-Sitzbezüge. Für so etwas fühle ich mich zu alt.“</p>
<p>So scheiterte auch dieser Autokauf an unterschiedlichem Geschmack und mein altes Auto steht mittlerweile in einer Werkstatt. Ich hatte es ernsthaft in Erwägung gezogen, ein anderes Auto zu kaufen. Aber mangogelb und Spoiler waren einfach zuviel für mich!</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=379&amp;md5=3430648e075a35a664c275494acc709d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der neutrale Staat</title>
		<link>http://hellewelle.de/2009-12-16/der-neutrale-staat</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 08:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so eine Ambition in der westlichen Welt heutzutage, dass der Staat völlig neutral sein müsse, noch viel neutraler als er sowieso schon ist. - Vor allem richtet sich das Anliegen gegen die Zeichen des Christentums, mit denen staatliche &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2009-12-16/der-neutrale-staat">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so eine Ambition in der westlichen Welt heutzutage, dass der Staat völlig neutral sein müsse, noch viel neutraler als er sowieso schon ist. <span id="more-357"></span>- Vor allem richtet sich das Anliegen gegen die Zeichen des Christentums, mit denen staatliche Institutionen traditionell oft noch verbunden sind, Stichwort: Kruzifixe im Klassenzimmer. (Christian berichtet soeben über <a href="http://pro-medienmagazin.de/politik.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=2627">eine belgische Gesetzesinitiative</a>, alle religiösen Zeichen aus dem staatlichen Leben zu verbannen). Aber: auch der &#8222;Neutrale Staat&#8220; glaubt an etwas. Je radikaler diese &#8222;Neutralität&#8220; zum Maßstab erhoben wird, desto stärker trägt sie selbst die Züge einer neuen Religion. Aus welchen Quellen speist sich die denn? Aus Humanismus, Wissenschaft, zunehmend auch aus Neuheidentum. Ich weiß nicht, was daran demokratischer sein soll als an den Wertmaßstäben des christlichen Abendlandes.</p>
<p>Christliche Wertmaßstäbe brechen der Demokratie keinen Zacken aus der Krone. Der verbissen &#8222;neutrale&#8220; Staat hat dagegen ganz zielgerichtete Hintergründe, die meiner Ansicht für die Demokratie gefährlich werden könnten.</p>
<p>Mal für Deutschland gesprochen, dem lt. BBC-Umfrage vom Februar 2009 &#8220;beliebtesten Staat in der Welt&#8220; (siehe z.B. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,605904,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,605904,00.html</a>) diese beispiellose Geschichte einer staatlichen Wiederherstellung und die klare Orientierung an christlichen Wertmaßstäben im Grundgesetz (&#8222;Verantwortung vor Gott&#8220;) - das hängt doch zusammen. Wollen wir uns denn wirklich von diesen bewährten Maßstäben wirklich trennen?</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=357&amp;md5=62adb1fa8fb6e06555a15fc3d304ad32" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wer die Wahl hat</title>
		<link>http://hellewelle.de/2009-06-09/wer-die-wahl-hat</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 12:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag war ja das große Wahlspetakel. Aber eigentlich hat es schon viel früher angefangen, nämlich vor ein paar Wochen, als dieser große Umschlag in meinem Briefkasten landete, der mit hellgelben, grünen und rosa Zetteln gefüllt war. Eigentlich war es ja &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2009-06-09/wer-die-wahl-hat">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag war ja das große Wahlspetakel. Aber eigentlich hat es schon viel früher angefangen, nämlich vor ein paar Wochen, als dieser große Umschlag in meinem Briefkasten landete, der mit hellgelben, grünen und rosa Zetteln gefüllt war. Eigentlich war es ja mehr ein Rose und harmonierte nicht mit den anderen beiden Farben. Ein frischeres Rosa, oder gar ein Orange hätten dem Ganzen eine frühlingshaftere Komponente verliehen. <span id="more-320"></span></p>
<p>Dem Umschlag folgten noch viele weitere Wurfsendungen, mit massig Bildern von Kandidaten und jeweils ein bis zwei Sätze, wofür sie stehen. Es war eine Flut von Kandidaten und ich hatte immerhin 72 Stimmen zu vergeben, plus eine fürs Europaparlament. 73!!!! 73 Entscheidungen, für Menschen, von denen ich nur wenige kenne. Liste über Liste. Wenn ich den letzten Namen unten gelesen hatte, hab ich schon wieder vergessen, wer oben stand. Die ersten zwei Tage las ich noch. Immer wieder. Aber es brachte mich nicht weiter.</p>
<p>Ignorieren war auch nicht möglich, hing doch direkt vor meinem Küchenfenster ein Wahlplakat. Meine Stimme war offensichtlich besonders wichtig, denn außer von mir und den Leuten, die vielleicht mal zufällig in meiner Küche standen, konnte das Plakat eigentlich kaum gesehen werden.</p>
<p>Wie konnte ich nur herausfinden, wer am ehesten meine Interessen vertrat? Wieso konnte ich nicht einfach alle Stimmen dem Kandidaten vermachen, von dem ich überzeugt war? Der durfte ja nur höchstens 3 bekommen. Aber die anderen Stimmen einfach verfallen lassen? Dafür kam ich mir, angesichts des eigens für mich aufgehängten Wahlplakats schon viel zu wichtig vor.</p>
<p>Auf den Listen standen ja immer noch Beruf und Adresse. Kurz überkam mich der Gedanke, jedem einzelnen einen persönlichen Besuch abzustatten, um mir ein besseres Bild machen zu können. Aber einige hundert Leute besuchen? Schon bevor ich darüber nachdachte, wie sich das zeitlich organisieren ließe, gab ich auf. Dann versuchte ich über die Berufe mögliche Ziele in die Kandidaten hinein zu interpretieren. Was immerhin meinen Kopf zum rauchen brachte. Mehr aber auch nicht.</p>
<p>Ich überlegte, die Stimmen parteienweise zu verteilen. Da entdeckte ich aber zum Entsetzen in der Partei, hinter der ich noch am ehesten stehe eine Person, die ich niemals wählen würde und war äußerst verwundert, sie in dieser Ecke zu finden. Was war, wenn noch andere Kandidaten in dieser Partei am Ende gar nicht so drauf waren, wie ich das einigermaßen erwarten würde. Was, wenn meine Stimme das Zünglein an der Waage wäre und wegen dieser Person eine ganze Region ins Unglück gestürzt würde? Möglicherweise mit nationalen, bis internationalen Folgen. Und ich würde zu Hause vor meinem Fernseher sitzen, die Katastrophe verfolgen und wissen, dass das nur geschehen konnte, weil ich mich nicht ausreichend über die Kandidaten informiert hatte. Die Tragweite der Verantwortung, Teil einer Demokratie zu sein wurde mir schlagartig bewußt. Vielleicht sollten wir Angie eine Krone aufsetzen und die Nummer mit den Wahlen lassen. Viel zu aufregend für mein Gemüt.</p>
<p>An zwei aufeinander folgenden Sonntagen rannte ich panisch mit meinen Wahlunterlagen zum Wahllokal, viel zu spät dran, nur um jeweils festzustellen, dass die Wahl am 3. Sonntag, der folgte, war. An diesem Sonntag setzte ich mich in aller Ruhe hin und machte meine Kreuze. Alle. Ich habe alle meine Stimmen vergeben. So gut wie es ein Bürger eines demokratischen Landes mit meinem Wissensstand eben konnte. Besonders zufrieden war ich aber nicht. Eigentlich war ich gar nicht zufrieden.</p>
<p>Ich betrat das Wahllokal, wies mich aus, nahm den grauen! !!!! &#8211; er war wirklich grau, mausgrau, der Zettel für die Europaparlamentswahl war grau -  das paßte zwar gut zu dem Rose, haute aber die farbliche Wahlharmonie vollends auseinander. Jedenfalls nahm ich diesen grauen Zettel und die Ton in Ton abgestimmten Umschläge für Orts- Kreis- und Gemeinderatswahl und verschwand in der Wahlkabine. Oh, es ist herrlich einfach, dass Europaparlament zu wählen. Die bieten nämlich nur Parteien an und sind mit einem einzigen Kreuz zufrieden. Möge das Grau verziehen sein.</p>
<p>Ich stopfte die anderen Listen in die dafür vorgesehenen Umschläge und schritt zur Urne, die von einem Wahlhelfer abgedeckt wurde. Daneben saß sein Kollege mit einer Liste. Ohne aufzublicken fragte er &#8222;Wieviel?&#8220; &#8222;Alle vier!&#8220; antwortete der Urnenabdecker. &#8222;Alle vier?&#8220;, fragte der Listenmensch erstaunt. &#8222;Ja, alle vier!&#8220; Es wurde plötzlich still im Vorraum und alle Wahlhelfer sahen mich an. Ich nickte ihnen zu und setzte eine politsch informierte, bedeutsame Miene auf, die ich mit einem dezenten, staatsbürgerlich pflichtbewußtem Lächeln abrundete. Ich verließ das Wahllokal und all der Stress der letzten Wochen verließ mich. Deutschland kann stolz auf mich sein.</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=320&amp;md5=225257ba325321ff9945a65e4e6fdd6c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Himmlisch menschlich!</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 06:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich lauschte ich übers Internet einer Predigt. Die Lady sortierte noch ihre Blätter und überlegte laut, ob es besser wäre, hier mit einem Notebook zu stehen, wie der Pastor letzten Sonntag. Dies ließ sie zum dem Gedanken abschweifen, ob es denn im Himmel Computer gäbe. Was ihrer Ansicht nicht sein müsste. Aber Motorräder, Motorräder müsste es im Himmel geben. Die eigentliche Predigt war dann auch ziemlich gut. Mich jedoch trieben einige Tage später meine Gedanken wieder zum Anfang und dahin, was es denn für mich im Himmel unbedingt geben müsste und was denn die anderen gerne im Himmel hätten, oder ohne was der Himmel für sie kein Himmel wäre.</p>
<p>So begann ich mit einer kleinen Umfrage im Bekannten- und Freundeskreis, der Nachbarschaft unter Christen und Nichtchristen. Von Lateinamerika, über die Ukraine bis nach Sibirien und quer und schräg durch Deutschland&#8230; <span id="more-311"></span></p>
<p>Eins kann ich Ihnen schon mal versichern. Sollte diese Umfrage im Himmel Gehör finden, wird es dort auf jeden Fall eine Menge Schokolade geben. Tatsächlich belegte Schokolade den ersten Platz, dicht gefolgt von Kaffee, auch der wurde mehrfach genannt. Eine Teilnehmerin drückte dies besonders nett aus, sie meinte „Wenn es im Himmel ein „morgens&#8220; gibt, dann hätte sie gerne ein Käffchen.&#8220;<br />
Auf Platz 3 schaffte es die Musik. Schöne, welche zum Tanzen, gute, tolle&#8230;&#8230;&#8230;hier wird es schon wieder schwieriger, möglicherweise sollte hier an Kopfhörer gedacht werden, die Geschmäcker sind ja sehr verschieden.<br />
Natur wurde gewünscht, Bäume, Blumen, viele Tiere, aber auch schöne Häuser, Schuhe, Kitsch und ein Kind wollte unbedingt ein Detektivbüro.</p>
<p>Zwischen all diesen „normalen&#8220; Antworten gab es noch die eine oder andere besondere. Meine Nachbarin wählte das für sie derzeit wichtigste. Schlotternd, in eine dicke Daunenjacke gepackt, mit rußverschmierten Händen, rief sie „Einen funktionierenden Ofen!&#8220; Eine Freundin, die mit einer strengen Diät spektakuläre 50 kg abgenommen hat, schwärmte von einer Badewanne voll Mousse au Chocolat.<br />
Jemand beantragte, in einen anderen Himmel zu kommen als ich, da es in meinem Himmel ziemlich kitschig aussehen könnte. Da musste ich auf die Bibel verweisen, die von goldenen Straßen, einem gläsernen Meer und vielen kostbaren Edelsteinen spricht. Können Sie sich diese Kombination auch nur ansatzweise „unkitschig&#8220; vorstellen?<br />
Aus Paraguay kamen ein paar Wünsche, aber auch die Überlegung, ob diese Dinge denn alle noch wichtig für einen sind, wenn man bei Gott ist.<br />
Wenigstens EINE Person meinte, ohne Gott könnte sie sich den Himmel nicht vorstellen. Alle anderen setzen vielleicht voraus, dass Gott sowieso da ist.<br />
Dann war da noch die junge Frau, die nicht alleine dort sein wollte und deswegen ihre Familie dabei haben möchte. Sogar ihre Mutter dürfte mit, allerdings unter der Bedingung, dass sie nicht die ganze Zeit um sie herum ist, weil sonst wäre es ja auf keinen Fall der Himmel.</p>
<p>Hm, in der Bibel steht, es wird im Himmel keine Tränen und kein Leid und kein Geschrei geben. Vermutlich gilt das auch, wenn solche Mütter anwesend sind. Oder sogar Schwiegermütter! Dieses Thema finde ich wirklich spannend! Ob ich im Himmel wohl, mit stylischen Schuhen auf einem Motorrad, am kitschigen Detektivbüro vorbeikomme, um in freier Natur &#8211; bei guter Musik &#8211; mit der Mutter meiner Nachbarin leckere Schokolade und eine Tasse Kaffee zu genießen? Jedenfalls würde ich mich dort gerne mal mit allen an dieser Umfrage beteiligten treffen. Was bestimmt lustig wäre, aber vorrausetzen würde, dass alle tatsächlich im Himmel sind. Da käme mir die Idee für eine neue Umfrage&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; „Glaubst Du, dass Du in den Himmel kommst und wenn ja, warum? Bei „Nein&#8220; interessiert&#8220; mich die Antwort allerdings auch!</p>
<p>So, jetzt werde ich mich dem Himmel auf Erden zuwenden, mir eine Tasse Kaffee kochen und ein Stück Schokolade essen!</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=311&amp;md5=905b7b01c4c76a9bc076bc43c00fdd2c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kalt!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 07:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war im November 2003, irgendwo in Weißrußland. Der Winter hatte längst Einzug gehalten. Schon seit Tagen wurde nur noch spärlich geheizt, das Heizöl ging zu neige und keiner wusste, wie man neues beschaffen konnte. Die Verkaufsstelle gab es einfach &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2009-02-19/kalt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war im November 2003, irgendwo in Weißrußland. Der Winter hatte längst Einzug gehalten. Schon seit Tagen wurde nur noch spärlich geheizt, das Heizöl ging zu neige und keiner wusste, wie man neues beschaffen konnte. Die Verkaufsstelle gab es einfach nicht mehr. Fertig. So ist das in Weißrußland.</p>
<p>Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, als ich mich, in mehrere Lagen eingehüllt, Richtung Dusche schlich. Ich wählte das kleinste Badezimmer, in der Hoffnung, dass der Raum sich durch das Duschwasser ein wenig aufheizen würde. Zähneklappernd drehte ich den Hahn auf und duschte so heiß ich es nur aushalten konnte. Aber auch dadurch wurde mir nur partiell warm, was aber an der jeweilig warmen Stelle wunderbar war. Plötzlich merkte ich, wie die Temperatur des Wassers sank&#8230;&#8230;&#8230;ich ahnte Schlimmes. Schnell stellte ich es ab, um den möglicherweise verbleibenden Rest an Wärme nutzen zu können, wenn ich den Schaum abspüle&#8230;&#8230;also einschäumen&#8230;&#8230;es wurde kalt, ich bibberte&#8230;&#8230;Wasser an&#8230;&#8230;nach 2 Tropfen kam nichts mehr. Und irgendwie war es auch dunkel&#8230;&#8230;das Licht war weg. <span id="more-263"></span>Da stand ich, voller Schaum, in einer kalten Dusche ohne Wasser, mitten in Weißrußland. Was macht man in so einer Situation? Um Hilfe schreien? Irgendwann hörte ich Stimmen auf dem Gang. Ich rief nach ihnen&#8230;..Heizöl zu Ende, Stromausfall, kam als Erklärung. Das Wasser wurde mit einer elektrischen Pumpe Richtung Dusche gepumpt. Aber kein Problem, sie würden mir Wasser bringen. Das taten sie dann auch. Eimerweise Wasser. Aus dem Dorfbrunnen. Ich glaube nicht, dass Sie auch nur ansatzweise erahnen können, WIE kalt dieses Wasser ist und wie lange es dauerte, bis ich wieder wußte, was &#8222;warm&#8220; ist.</p>
<p>Aber wenn Sie es gerne nachempfinden möchten, hier eine kleine Anleitung: Gehen Sie <strong>jetzt </strong>in den Garten (also nach der Sendung natürlich), möglichst leicht bekleidet. Bleiben Sie dort so lange, bis ihnen richtig kalt ist. Ich meine richtig, richtig kalt. Dann gehen Sie in ihr Bad &#8211; in dem natürlich schon lange das Fenster offensteht. Duschen Sie und schäumen Sie sich ein. Dann stellen Sie das Wasser ab und gehen wieder nach draußen. Begeben Sie sich zum nächsten offenen Gewässer, nehmen Sie einen Eimer und schütten Sie das Wasser solange über sich, bis der Schaum weg ist. Jetzt können Sie zurück in Ihre Wohnung. Warten Sie noch 4 Tage, bevor Sie die Heizung wieder anstellen.</p>
<p>Jetzt haben wir etwas gemeinsam. Sie können mir gerne schreiben, dann können wir unsere Erfahrungen austauschen.</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=263&amp;md5=4f76f3f9d7c4bd8cf01a9bd5d221ad97" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum ich schreibe, wie ich schreibe, wenn ich schreibe und ob das nun wirklich Talent ist?</title>
		<link>http://hellewelle.de/2009-02-16/warum-ich-schreibe-wie-ich-schreibe-wenn-ich-schreibe-und-ob-das-nun-wirklich-talent-ist</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 20:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Sendungen überschlugen Christian und Hans-Peter sich dabei, mein Talent hervorzuheben. Das brachte mich tatsächlich zum Nachdenken, wie das denn so ist bei mir, mit dem Schreiben. Warum ich genau so schreibe, wie ich schreibe. Nach 2 Minuten &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2009-02-16/warum-ich-schreibe-wie-ich-schreibe-wenn-ich-schreibe-und-ob-das-nun-wirklich-talent-ist">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Sendungen überschlugen Christian und Hans-Peter sich dabei, mein Talent hervorzuheben. Das brachte mich tatsächlich zum Nachdenken, wie das denn so ist bei mir, mit dem Schreiben. Warum ich genau so schreibe, wie ich schreibe. Nach 2 Minuten kam ich dann zu einem Ergebnis: Ich kann nicht anders. Wirklich! Würde ich ja mal gerne. Hab ich auch schon versucht. Kommt aber nichts bei raus.</p>
<p>Schreibe ich, funktioniert es so, dass ich einen kompletten Text einfach im Kopf habe, den ich dann nur noch runtertippe. Meine Finger fliegen über die Tastatur und manchmal muss ich lesen, was ich schreibe, bevor ich weiß, was ich dachte. Wenn das allerdings nicht in meinen Kopf ist und ich überlegen muss, wird es schwer. Und langweilig und zäh. Das war schon in der Schule so. Manche meiner Aufsätze waren in den Augen meines Lehrers ein Geniestreich und wurden außer Konkurrenz bewertet. Die schrieb ich direkt ins Reine am Stück und ohne Konzept, in kürzester Zeit. Das einzige was mein Lehrer bemängelte war der Humor. Ich konnte nie ausschließlich ernst schreiben. Unter einem Aufsatz stand mal &#8222;Weniger Ironie geht auch&#8220;. Ging aber doch nicht! Da bekam ich dann eine 2  und den Kommentar &#8222;Ich bin sehr enttäuscht!&#8220; (hat er natürlich nicht druntergeschrieben, nur gesagt.) <span id="more-249"></span></p>
<p>Es gab aber auch Zeiten, in denen ich tatsächlich ernsthaft ernst schrieb. Bierernst sozusagen. So eine Art Gedichtband mit äußerst schweren Werken, zum zwischen den Zeilen lesen, mit Endlos-Metaphern für &#8222;Um-die-Ecke-Denker&#8220;&#8230;&#8230;&#8230;. Tatsächlich gab es auch hier einen Kreis, der mich für talentiert hielt. Meine Seelenverwandten. Die waren allerdings meist suizidal und bekifft &#8211; oder auf irgendeinem anderen Trip. (kleine Anmerkung&#8230;&#8230;..das ist viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiele Jahre her (bin steinalt))</p>
<p>Dann habe ich lange nichts geschrieben. Außer e-mails und so. Und wie das denn genau kam, dass ich wieder anfing zu schreiben, weiß ich gar nicht mehr. Auf jeden Fall war Hans-Peter daran schuld! Wir waren nämlich mal Arbeitskollegen und da las er wohl das eine oder andere und piekte mich hin und wieder mal an. Wobei ich da ja nichts lustiges geschrieben habe, es handelte sich um Berichte über Patienten. Fachliteratur sozusagen. Wie war das eigentlich Hans-Peter? Und - sind wir jetzt eigentlich auch wieder irgendwie Arbeitskollegen?</p>
<p>Manchmal würde ich gerne über Dinge schreiben, die unglaublich wichtig sind. Mit Wörtern die bedeutungsschwanger in der Luft stehen bleiben&#8230;&#8230;&#8230;. so wie Hans-Peter, der kennt lauter solche Wörter und macht daraus Kombinationen bis Kreationen, die ich direkt unter Wortartistik verbuchen würde. Oder Christian und Lorenz, da hat alles immer nen tieferen Sinn. Also, ziemlich oft zumindest.</p>
<p>Aber Sinn oder Unsinn, flach oder tief&#8230;&#8230;.ich schreibe sehr gern&#8230;&#8230;..und auch wenn ich manchmal lieber anders schreiben würde, ist das wie ich schreibe wohl doch irgendwie Talent. Denn es war einfach da &#8211; und Talent ist geschenkt. Und wenn sich der eine oder andere daran freuen kann, dann freu ich mich auch, weil soviel habe ich schon gelernt: Talent bekommt man nicht für sich geschenkt. Wo ich jetzt an den Beitrag von Christian anknüpfen könnte&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;womit beschenkst DU die Welt?</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=249&amp;md5=1ae47a6988b7f55f14c375a4afb7ff6f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Welt etwas geben, anstatt sie zu bekämpfen</title>
		<link>http://hellewelle.de/2009-02-07/der-welt-etwas-geben-anstatt-sie-zu-bekaempfen</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 11:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein hochinteressanter Artikel erschien am Mittwoch im pro-Blog. Darin gibt der Autor Teile eines Aufrufs der arabischen Psychologin Wafa Sultan wieder, der im arabischen Fernsehsender &#8222;Al-Dschasira&#8220; ausgestrahlt(!) wurde. Sie spricht darüber, dass der &#8222;Kampf der Kulturen&#8220; kein Kampf zwischen Religionen &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2009-02-07/der-welt-etwas-geben-anstatt-sie-zu-bekaempfen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a title="Noch nie hat sich ein Jude in einem deutschen Restaurant in die Luft gesprengt" href="http://blog.pro-medienmagazin.de/index.php/2009/02/04/noch-nie-hat-sich-ein-jude-in-einem-deutschen-restaurant-in-die-luft-gesprengt/">hochinteressanter Artikel</a> erschien am Mittwoch im <a href="http://blog.pro-medienmagazin.de">pro-Blog</a>. Darin gibt der Autor Teile eines Aufrufs der arabischen Psychologin Wafa Sultan wieder, der im arabischen Fernsehsender &#8222;Al-Dschasira&#8220; ausgestrahlt(!) wurde. Sie spricht darüber, dass der &#8222;Kampf der Kulturen&#8220; kein Kampf zwischen Religionen oder Zivilisationen sei sondern zwischen zwei sich gegenüberstehenden Epochen, zwischen einer rückwärtsgewandten Geisteshaltung und einer solchen, die Menschenwürde, Freiheit und Demokratie als wertvolles Gut und nicht als Gefahr betrachet.</p>
<p>Besonders beeindruckt hat mich der letzte Abschnitt, in dem sie darüber spricht, was beispielsweise Juden des 19. und 21. Jahrhunderts dieser Welt an Entdeckungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen geschenkt haben. Und dass Juden, obgleich sie immer wieder in aller Welt unterdrückt, verfolgt und ermordet wurden, ihren Protest und Widerstand gegen solche Zustände nicht durch Mord an Menschen zum Ausdruck gebracht haben haben. &#8222;Wir haben noch nie einen Juden gesehen, der sich in einem deutschen Restaurant in die Luft gesprengt hätte. [&#8230;] Die Moslems müssen sich fragen, was sie für die Menschheit tun können, bevor sie verlangen können, dass die Menschen sie respektieren.&#8220;</p>
<p>Ich finde, diese Frage können wir uns als Christen genauso stellen, und darüber hinaus jeder Mensch für sich persönlich: Gebe ich an diese Welt etwas weiter und trage aktiv dazu bei, dass sie sich zum Positiven verändert, oder beschränke ich mich darauf, das Schlechte um mich herum anzuklagen, Schuldige zu suchen und meine Mitmenschen und meine Umgebung mit weiterer Selbst-Bezogenheit zu verschmutzen.</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=247&amp;md5=304967232ba81f24197b0d2fcc605227" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ist das Christentum schädlich?</title>
		<link>http://hellewelle.de/2009-02-03/ist-das-christentum-schaedlich</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 17:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Subjektive Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich soeben im Deutschlandfunk gehört habe, ist eine britische Schwester, die einer Patientin angeboten hatte, für ihre Heilung zu beten, von ihrem Arbeitgeber verwarnt und auf einen Diversitätskurs geschickt worden. Dort soll sie wahrscheinlich lernen, dass Gebet ein Ausdruck &#8230; <a href="http://hellewelle.de/2009-02-03/ist-das-christentum-schaedlich">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich soeben im <a href="http://www.dradio.de/dlf/">Deutschlandfunk</a> gehört habe, ist eine britische Schwester, die einer Patientin angeboten hatte, für ihre Heilung zu beten, von ihrem Arbeitgeber verwarnt und auf einen Diversitätskurs geschickt worden. Dort soll sie wahrscheinlich lernen, dass Gebet ein Ausdruck von Intoleranz gegenüber nichtgläubigen Menschen ist und die individuelle Freiheit verletzt.</p>
<p>Ich frage mich manchmal, wieso man in Europa so hektisch und meist unaufgefordert alles beseitigt, woran Moslems möglicherweise Anstoß nehmen könnten, den gleichen Eifer aber vermissen lässt, wenn es um Aspekte des christlichen oder gar jüdischen Glaubens geht.</p>
 <p><a href="http://hellewelle.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=245&amp;md5=c3f93ab8af9c742da1431f2bbfd51596" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://hellewelle.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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