RADIO helle welle

mit der besten Nachricht

20. Mai 2021
von Hannes
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Flagge zeigen

Ein Meinungsbeitrag von Hannes-C. Buchmann

 

Die CDU und CSU haben es gemacht, das österreichische und das tschechische Parlament, und mittlerweile auch einige Tübinger Bürger:

Die Israelfahne am Wohn- oder Amtssitz gehisst. Aber warum? Auslöser ist der momentan eskalierende Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Die schwierige Situation im Ostteil Jerusalems wurde von der Hamas als Vorwand genommen, innerhalb einer Woche über 3.000 Raketen auf israelische Städte zu schießen. Das ist keine Form der Selbstverteidigung, es ist ein Angriff auf die Bevölkerung des einzig jüdischen Staates. Dieser Staat muss seine Bürger beschützen, gegebenenfalls militärisch. Gerade als Deutsche sollten wir diesem Schutz jüdischen Lebens beistehen. Unabhängig vom militärischen Ungleichgewicht oder scheinbar verhältnislosen Opferzahlen darf das Existenz- und Verteidigungsrecht Israels nicht in Frage gestellt werden. Deshalb habe auch ich eine Israelfahne an meinem Balkon aufgehängt. Ein sichtbares Zeichen, dass Israel zwar kritisiert, aber nicht delegitimiert werden darf. Ich bin dabei auch bereit die negativen Emotionen, die sich an dieser Flagge entladen, mit auf mich zu nehmen. Wer diese Flagge hisst, muss sie auch argumentativ verteidigen können. Aber dazu sollten gerade wir Deutsche fähig sein. Die Anfeindungen gegen den Staat Israel dürfen nicht deutsche Juden treffen. Diese wählen den deutschen Bundestag, nicht die Knesset in Jerusalem. Vor den deutschen Synagogen müssen sich Juden ohne Angst bewegen können. Als Mehrheitsgesellschaft, die vermeintlich aus ihrer Geschichte gelernt hat, müssen wir uns vor unsere jüdischen Mitbürger stellen. Sie dürfen nicht länger die Zielscheibe in diesem übertragenen Konflikt sein.

19. Mai 2021
von Hans-Peter
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Der befremdete Blick des jüdischen Mitbürgers in die Lokalzeitung

Der Antisemitismus kommt gerade wieder „groß raus“ in Deutschland. Das Thema hat in Tübingen sozusagen auch „prominenten Lokalbezug“ durch unseren Oberbürgermeister, der jüdische Vorfahren hat. Da er sich zusätzlich gut erklären kann, ergibt sich daraus ein „lokales Lernfeld“. Ich kann Boris Palmers Facebook-Eintrag „@israel“ vom 17.5. nur empfehlen, und ebenso teile ich seine Kritik an dem sonnigen Artikel über eine „Freies Palästina“-Demo. der am 16. Mai im Schwäbischen Tagblatt erschien. Dieser Artikel Weiterlesen →

11. Mai 2021
von Hans-Peter
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Richten und Verdammen und Buße 2021

„Worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst…“ Der Satz aus dem biblischen Römerbrief, Kapitel 2,  ist höchst aktuell, auch mit Lokalbezug. Soeben wurde gegen den Tübinger OB Boris Palmer mit großem moralischen Furor ein Parteiausschlussverfahren von den Grünen beschlossen, wegen „Rassismus“. Dieses Verdikt wird aus einer Äußerung Palmers in einer Diskussion auf Facebook abgeleitet. Mich interessiert an dieser Stelle besonders dieser moralische Furor. Es handelt sich Weiterlesen →

5. Mai 2021
von Lorenz
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hellewelle Vorpommern 17.Mai 8:15 h – Jobst Bittner im Interview

In Sendung von hellewelle Vorpommern am 17. Mai 2020 werden wir ein Interview mit Jobst Bittner senden. Jobst Bittner ist Theologe und Gründer des TOS-Werkes.  Das TOS-Werk ist ein international tätiges christliches Missions- und Sozialwerk.

Schwerpunkte des Interviews sind der internationale Bereich der TOS und der ‚Marsch des Lebens‘.

Jobst Bittner ist Autor mehrerer Bücher, die zum Beispiel hier zu finden sind. In der Sendung erwähnt wird das Buch die ‚Decke des Schweigens‘, in dem Jobst Bittner, über die geistlichen Grundlagen und  die Geschichte und Vision vom Marsch des Lebens schreibt.

 

14. April 2021
von Hans-Peter
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Warum ich das „Tübinger Modell“ gerade als Christ gut finde

Tübingen ist während der Corona-Pandemie NOCH interessanter geworden, als es sowieso schon ist: wegen des „Tübinger Modells“, jener in Tübingen entschlossen erarbeiteten Aktion, nach der es mehr Öffnung von Läden und Kultureinrichtungen bei gleichzeitiger Testpflicht für Besucher geben kann. Das wurde zunächst hoch gelobt, und Tübingen wurde als vorbildlich und wegweisend hingestellt („Lernen von Tübingen“ titelte z.B. eine überregionale Zeitung). Dann aber, als die dritte Corona-Welle kam, schwenkte die Stimmung eher um, plötzlich erschien das Tübinger Modell vielen eher gefährlich und vielleicht profilierungssüchtig. OB Boris Palmer sagte dazu bei einem „Weltethos“-Stadtgespräch: „das kennen wir in Tübingen gut schon von Hegel, erst die These, dann die Antithese…“
Ich persönlich stimme – gerade als Christ – der Tübinger Pandemie-Beauftragten Lisa Federle zu, wenn sie sagt: Weiterlesen →

24. März 2021
von Hans-Peter
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Biblische Anweisungen, deutsche Geschichte und Tübinger Politik

Die Corona-Krise bietet eine schöne Anschauung für die Bedeutung eines biblischen Textes im Römerbrief, Kap. 13.
Dort steht: „Jeder Mensch ordne sich den staatlichen Mächten unter, denn sie sind von Gott eingesetzt… Wer sich der Obrigkeit aber widersetzt, der widersetzt sich einer Anordnung Gottes“ (usw.)
Der Text ist natürlich umstritten, zumal in Deutschland, bei unserer Geschichte! Da denkt „jeder“ gleich an die Naziherrschaft und Weiterlesen →

22. Februar 2021
von Lorenz
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Verschwörungstheorien

Waren Verschwörungstheorien lange Zeit eher eine Randerscheinung in der deutschen Gesellschaft, so haben sie es im Corona-Jahr 2020 in den Medien und oft auch in christlichen Gemeinschaften zu ungeahnter Prominenz gebracht. Prof. Michael Butter von der Universität Tübingen definiert sie so: „Verschwörungstheorien behaupten, dass eine im Geheimen operierende Gruppe, nämlich die Verschwörer, aus niederen Beweggründen versucht, eine Institution, ein Land oder gar die ganze Welt zu kontrollieren oder zu zerstören“ Das schreibt Florin Kubsch in seinem Artikel „Christen und der Aluhut“

Am 22.2.2021 ging es bei hellewelle Vorpommern um dieses Thema. Die in der Sendung angesprochen Tips zum Umgang  mit  Verschwörungsmythen finden Sie auf einer Seite der Bundesregierung.

Ebenfalls empfehlenswert ist iesem Zusammenhang, die Sendung von TOSTV Aluhut oder Helm des Heils? aus der Reihe Gebet zur neunten Stunde.

Carmen Shamsianpur hat in Tübingen Islamwissenschaft und Geschichte studiert. Ihre Abschlussarbeit hat sie über antisemitische Verschwörungspropaganda in den arabischen Medien geschrieben und seither weiter zu Judenfeindlichkeit in der islamischen Welt geforscht. Hier finden Sie einen Vortrag, den sie im Rahmen der Channuca-Tage 2020 in Tübingen gehalten hat.

Auch in der Sendung „DAS!“ im NDR-Fernsehen vom 28.1.2021 ging es um dieses Thema. Dort war die Sozialpsychologin Pia Lamberty, Autorin des Buches „Fake Facts“ zu Gast.

 

 

11. Februar 2021
von Jonathan
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No greater love

Die heutige Sendung galt den Liedern und ihren Texten. Ich hatte es mir zur Aufgabe gemacht, bei jedem gespielten Lied den Kernsatz bzw. eine markante „Line“ herauszuhören, und diese dann aneinander zu reihen. Nur beim Titel musste ich kurz selbst kreativ werden, aber da die ersten beiden Lieder „no greater love“ hießen (das eine von „it´s you i adore“, das andere von „jars of clay“), ist es doch auch wieder System. Hier jedenfalls das Ergebnis…

No greater love

 

There is no greater love

I dont want to fight you

I want to come home

Here´s to the ones who don´t give up

Keep your eyes forward

To god in heaven be the glory

Lord i come before you

I see your face it´s in amazing sight

Put the blame on me

I really love you

Since i met you i feel alright

I still want to walk with you

5. Februar 2021
von Lorenz
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Risiken und Nebenwirkungen von Tarot Karten

Wenn man bei Google nach „Tarot Karten“ sucht, dann wird man nicht nur fündig, man wird sogar überschwemmt mit Infos zu diesem Thema. Man kann Sie überall kaufen, auch bei Tschibo. Aber dass Tarot Karten die Tür öffnen zu einer Welt, die sehr, sehr unbehaglich sein kann, merkt man möglicherweise erst, wenn man durch Tür durch ist. Erst dann erfährt man die Risiken und Nebenwirkungen am eigenen Leibe.

Bei der helle welle Vorpommern ging es am 8.2.2021 um dieses Thema. Es ging aber auch darum, wie man wieder zurück in die Freiheit kann. Für alle, die nicht dabei sein konnten und einfach nur Interesse dran haben, hier der Link zum Original aus der Sendung „Gebet zur neunten Stunde“ .

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