RADIO helle welle

mit der besten Nachricht

8. Juni 2017
nach Jonathan
Keine Kommentare

Ein Leben, das Geschichten schreibt – ein Gespräch mit Rhetorikprofessor und Buchautor Thomas Vogel

Eigentlich wollte ich mit Prof. Thomas Vogel nur kurz darüber reden, was es mit dem „Storytelling“ auf sich hat. Ich hatte sein gleichnamiges Seminar nämlich ein Semester lang besucht und war Woche für Woche von der unverkopften Kreativatmosphäre angetan. Überrascht durfte ich feststellen, wie leicht es eigentlich ist, eine Geschichte zu erzählen und wie wenig ich davon im Alltag Gebrauch mache. „Mein Opa, der konnte noch Anekdoten erzählen… und Marcel Reich Ranitzky, der auch!“ Und ich? „Haben wir das verlernt?“ – Das war meine Frage. Am Ende ging es dann aber um viel mehr. Das liegt auch daran, dass Thomas Vogel nicht nur ein guter Geschichtenerzähler ist, sondern selbst eine sehr spannende Lebensgeschichte hat. Auszüge davon, kann man in seinem Buch „Hinter den Dingen“ lesen: Als „Bub“ im Sindelfingen der Nachkriegszeit hört er seinen Lehrer in „Nazideutsch“ reden und sagt ihm das auch so. Das hat mich dann noch aufmerksamer gemacht …

 

7. Juni 2017
nach Hans-Peter
Keine Kommentare

Neues von RADIO helle welle

Es gibt jede Woche drei neue Live-Sendungen von RADIO helle welle, dafür bitte Di Mi Do von 8-9 Uhr in Tübingen/Reutlingen UKW 96,6 einschalten – oder weltweit www.hellewelle.de/live.

Einige Beiträge gibt es aber auch hier zu hören, z. B.

(Report vom Marsch des Lebens in Tübingen am 23. April 2017)

(Interview mit dem jüdischen Theologen Jeffrey Seif über Martin Luther)

(Gedanken zur „besten Nachricht“, soundsovielte Version)

8. März 2017
nach Hans-Peter
Keine Kommentare

Kekse und Glück für RADIO helle welle


  • Hörerin Claudia D. bedankt sich mit Keksen und Glückskarte für unsere „Investigations-Aktion“ – wir freuen uns und knabbern beim Weiterinvestigieren…

  • In der Bibel, der Quelle unserer besten Nachricht, bemerkt der Psalmist zum Thema: „Ich habe zum Herrn gesagt: (…) Es gibt kein Glück für mich außer dir“ (Ps 16,2)
  • Der Psalmvers mag angesichts keksbewährter Glückwünsche schrullig erscheinen. Er kommt erst zur Wirkung, wenn wir unser Leben auf einer anderen Ebene betrachten.
  • Auf der Alltagsebene (die wir nicht geringschätzen) sagen wir: Der Psalmist hatte eben keine Kekse. Auf der Metaebene aber erkennen wir: Kein Keks dieser Welt kann unser Glück sein.
  • RADIO helle welle empfiehlt abseits des fröhlichen Alltagskekseknabberns die Frage nach dem tiefern Glück. Hierauf ist Jesus Christus als beste Nachricht in Person die Antwort.

Weiterlesen →

1. Februar 2017
nach Hans-Peter
Keine Kommentare

Video-Livestream

Wir wagen uns in neue Gefilde und starten im Februar das audiovisuelle Abenteuer
„helle welle“ auf facebook und youtube. Jeden Mittwoch sind wir von 8-9 Uhr nicht mehr nur zu hören, sondern jetzt auch zu sehen. Schauen Sie vorbei…
auf youtube

4. Sendung (22.2.2017) im Februar mit Gast: Matthias Rekowski

24. November 2016
nach Hans-Peter
Keine Kommentare

Das rote Telefon

bild20Das Bild eben aus der Sendung zeigt nicht nur meine Suche nach der besagten CD von D.B., sondern zeigt auch das rote Telefon, das klingelt, wenn man während der Sendungen die 07071-8690894 anruft.

9. November 2016
nach Hans-Peter
Keine Kommentare

Helena Weinrauch aus New York…

Heute blicken alle auf Donald Trumps Triumph und seine Wahlparty in New York –

Ein paar Straßen weiter wohnt die 92-jährige Helena Weinrauch. Ihre Mutter kam aus Düsseldorf, ihr Vater aus Österreich, ihre Familie, die bis zum Krieg in Polen lebte, wurde im Holocaust vollständig ermordet, sie selbst zog man in Bergen-Belsen aus einem Leichenberg.
Doch heute lebt Helene Weinrauch, sie ist 92 Jahre alt und hat im hohen Alter sogar noch das Tanzen gelernt. Anbei ein Teil meines Interviews mit ihr, in dem auch der Film „Fascination“ erwähnt wird, den die Journalistin Karen Goldfarb über sie produzierte. Das ganze Interview gibt´s im RADIO helle welle – Newsletter.

11. Oktober 2016
nach Jonathan
Keine Kommentare

„Der böse Winter“ oder „Wie Hebel und Bach mir den Frost-Frust nahmen“

„Mensch ist das schon wieder kalt“ – dachte ich heute morgen, während ich die fröstelnden Finger in meiner grauen Jackentasche verschwinden ließ, um sie kurz darauf wegen des Fahrradlenkers oder besser gesagt meiner Sicherheit wieder herauszuholen. Gegenverkehr. Ich wollte schon anfangen, mich über den bösen Winter aufzuregen, der mit brachialer Gewalt Vorboten der Kälte, Herolde des Eises, in die süddeutsche Landschaft entsendet, wo man die Restbräune des Sommerurlaubs zwar noch hat, aber inzwischen unter langärmligen Pullis verstecken muss. Da kam plötzlich Johann Peter Hebel ums Eck begleitet von Johann Sebastian Bach, der eine den Finger erhoben, der andere den Geigenstock: „1740“, sagte Hebel, „da war´s kalt. Und jetzt hör auf zu weinen und achte auf den Gegenverkehr!“ Bach demütig, wie man ihn kennt, atmete im Hintergrund kurz aus, und begann dann friedlich zu spielen.