RADIO helle welle

mit der besten Nachricht

8. Oktober 2020
von Jonathan
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Von Zimtsternen und Dankbarkeit

Irgendein Einkaufsladen, Ende September 2020. Ich eile durch die Gänge. Hastig blicke ich durch die Regale auf der Suche nach günstigen Alternativen zu teuren Mahlzeiten. Ich entscheide mich – weil mir auch nach Süßem ist – für Zopf. Oder waren es Milchbrötchen? Ich weiß es nicht mehr genau. In jedem Fall dränge ich in Richtung Kasse und bleibe, weil im Augenwinkel etwas meine Aufmerksamkeit erhascht, unvermittelt stehen. Ich wende mich nach links. Hier türmt sich ein blau-rot-goldener Turm majestätisch in die Höhe. Seine Bausteine: allerlei Wunderbares aus der altbekannten Weihnachtsbäckerei. Lebkuchen, Christstollen und Plätzchen. Vor allem aber Zimtsterne.

Anders als in den sonstigen Jahren widerstehe ich dem reflexartigen Impuls, in einem inneren Streitgespräch der Menschheit eine äußerst wichtige Erkenntnis entgegenzuschmettern, die offensichtlich nur mir zuteil geworden ist. Dass es nämlich für die Auslage von Weihnachtsartikeln Ende September noch viel zu früh sei. Ich verzichte auch darauf, diese Erkenntnis wenigstens im engeren Freundeskreis zu teilen, auf dass einige ebenfalls erleuchtet würden. Keine SMS, kein WhatsApp-Status, kein Facebook-, Instagram- und Twitterbeitrag. Stattdessen fühle ich eine seltsame Freude beim Gedanken, mir diese Zimtsterne noch heute während der Erledigung studentischer Pflichten einzuverleiben  – vielleicht sogar bei einer Tasse Tee oder Kaffee. Ich glaube es fast selbst nicht aber offensichtlich bin ich gerade einfach dankbar für diese Zimtsterne, für die Weihnachtsauslage. Und das Ende September.

Normalerweise hat man ja, wenn der Herbst kommt, zumal als Deutscher, allen Grund schlecht gelaunt zu sein. Wegen der Wolken, der Kälte und Nässe und so. Da kommt einem die Weihnachtsauslage Ende September vielleicht auch ganz recht, um mal etwas Dampf abzulassen. Da in diesem Jahr mit all seinen besonderen Umständen, mit Virenflug und Regierungsmaßnahmen, die Herbststimmung bereits im Frühjahr ihre Geburtsurkunde erhielt, braucht es jetzt aber andere, außergewöhnliche Maßnahmen. Der Aufregung über das Virus und die Regierung, die im Endlosen des Internets und auf polizeibegrenzten Pfaden deutscher Straßen vielfach ausgedrückt wurde, ist mit einer Mehrproduktion aus der Weihnachtsbäckerei nicht beizukommen. Vielleicht hilft aber, es wäre radikal, aber möglicherweise im Rahmen des Möglichen: Dankbarkeit.

In der Bibel ermutigt zum Beispiel Paulus dazu, dankbar zu sein, und zwar nicht nur ab und zu, wenn es grade in den Kram passt, sondern immer und sogar ganz unabhängig davon, was auch kommen mag. Das ist nicht unbedingt leicht und muss vielleicht sogar trainiert werden. Aber letztendlich ist es eine sehr gute Alternative zur impulsiven Wut über alles, was gerade nicht so läuft, wie man sich das wünscht oder was einen sonst irgendwie herausfordert. Weihnachtsauslagen im September zum Beispiel. Das passt einfach nicht zu meiner Vorstellung von September. Aber gerade in diesem Jahr von Virenflug und Bürgerwut möchte ich im September dankbar Zimtsterne essen.

19. August 2020
von Hans-Peter
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Neue 24/7-Stream-Sendung

ab sofort bei hellewelle.de/live – mit einer Reflexion über die bisherige Corona-Krise in vier Phasen und einem Referat über den Satz des Apostels Paulus: „Das Evangelium ist Gottes Kraft für jeden, der daran glaubt!“

12. August 2020
von Hans-Peter
1 Kommentar

25 Jahre RADIO helle welle – ein Brief des Präsidenten der LfK

Der Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, Dr. Wolfgang Kreißig, schrieb uns: „(…) 25 Jahre RADIO helle welle – das sind 25 Jahre an Herzblut für das Medium Radio mit all seinen Facetten (…) Ich möchte das (…) gerne zum Anlass nehmen, mich ganz herzlich für Ihr beeindruckendes Engagement zu bedanken und Ihnen zugleich ein deutliches „Weiter so!“ zuzurufen (…)“

Da freuen wir uns! – Ich schreibe zurück: „(…)Auch wir möchten uns bedanken, dass wir unser RADIO-Programm „mit der Besten Nachricht“ (von Jesus Christus) senden dürfen! – Einerseits für die gesetzlichen Grundlagen im Rahmen der Meinungs- und Religionsfreiheit in Deutschland, andererseits auch für die konkrete Begleitung und Unterstützung durch die LfK…“

5. August 2020
von Hans-Peter
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Doch wieder Beunruhigung

Man muss das im vorigen Absatz in Bezug auf die Corona-Pandemie Gesagte inzwischen in der Tendenz anders akzentuieren. Auch wenn in Tübingen und Reutlingen rein „fallzahlmäßig“ noch nichts groß wieder passiert ist, gibt es mit Blick nach außen doch wachsende Beunruhigung, dass „die zweite Welle“ voll auf uns zurollt. Das sagen ja auch diverse Politiker, und der OB Boris Palmer überlegt schonmal vorsorglich (angesichts mangelnder Infektionsschutzdisziplin in der Tübinger Innenstadt), dass im Fall einer zweiten Welle auch Alkoholverbot und sogar Zutrittsverbot in der Tübinger Innenstadt denkbar seien…
Was sagt die helle welle angesichts solcher „zweiten Welle“-Beunruhigung? – Dass es sehr angeraten ist, weiterhin auf die Infektionsschutzregeln zu achten, zur eigenen Sicherheit und auch zur Sicherheit der anderen. Darüber weist die helle welle mit der Besten Nachricht auch auf einen Weg hin, der weit über alle Beunruhigungen unseres Lebens, über alle Unmöglichkeiten, über alle Schicksalsschläge, ja selbst über den Tod und das Ende der Menschheit hinausweist: auf die Erlösung durch Gottes Sohn, Jesus Christus.

17. Juni 2020
von Hans-Peter
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Das Leben geht weiter, die Beste Nachricht bleibt

Inzwischen reiht sich die Corona-Pandemie in den Reigen globaler, aber natürlich auch regionaler, lokaler (Tübinger) Menschheitserfahrungen ein, die Bedrohung und Unsicherheit sind vielerorts einem Lockerungs- und wirtschaftlichen Rekonvaleszenzmanagement gewichen Die Beste Nachricht scheint in diesem neuen Kontext nicht ganz so hundertachtziggradig der Weltfinsternis entgegenzustehen, sondern eher eine Möglichkeit unter vielen zu sein…
Stimmt aber nicht.
Wie volatil die Kurve des Menschheitsempfindens auch sein mag – die BESTE NACHRICHT bleibt immer gleich und als die GANZ ANDERE Nachricht auch gleich weit von GUT oder SCHLECHT unserer Selbstempfindung entfernt. Jesus Christus ruft alle Menschen, gute und schlechte, reiche und arme, glückliche und unglückliche gleichermaßen, global, regional und in Tübingen.
Wer ihn gehört hat und ihm begegnet ist, weiß, was ich meine.

9. April 2020
von Hans-Peter
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Wir sind live

… auch in der Corona-Krise als selbstfahrende Moderatoren Di – Do 8-9 Uhr auf der 96,6 Mhz
(auf diesem Foto habe ich versucht, die Dynamik unserer Selbstfahrersendungen quasi exemplarisch ins Bild zu setzen.)

28. März 2020
von Hans-Peter
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1) bei Corona: Kaffee 2) alles abgesagt? Nein!

Seit heute im 24/7-Stream (bei Minute 11) ergänzt: neue Kaffeegeräusche und ein Corona-Lamento, das sich aber gleich in Freude verwandelt über die Dinge, die trotz Corona nicht abgesagt sind.
Darauf hat in einem schönen Online-Flyer die „Kirche im Hessischen Rundfunk“ hingewiesen. Wir fügen der dortigen Liste noch hinzu: die Beste Nachricht ist auch nicht abgesagt.

18. März 2020
von Hans-Peter
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Natürlich: Corona

Na klar, auch wir reden von Corona. Wer zur Zeit nicht (auch) darüber redet, der würde wohl mit einigem Recht als „von gestern“ bezeichnet.
Wir müssen in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass es sich bei der „Besten Nachricht“ NICHT um die Meldung vom plötzlichen Corona-Ende, von der Öffnung der Grenzen oder vom Wiederanstoß in der Fußball-Bundesliga handelt. Die Beste Nachricht ist etwas Höheres, NOCH Besseres… Es ist die Nachricht von Gott, der sich in Jesus Christus der ganzen Menschheit in ihrer Not zugewendet hat, um uns zu retten, zu heilen und zu befreien. Das ist kein billiges Trostpflaster, kein christlicher Anstrich – sondern Gott wartet auf uns, dass wir uns von Herzen ihm zuwenden, damit unsere Beziehung zu ihm wieder in Ordnung kommt – in Jesus Christus ist das möglich.
Eine solche Krise, die jetzt sogar die ganze Welt betrifft, kann auch eine Chance bieten, inne zu halten und nach dem Sinn des Lebens, nach Heilung, nach Rettung, nach Geborgenheit zu suchen. Ich sage das als jemand, der auch als Christ durchaus zur Zeit mit Befürchtungen und Ängsten konfrontiert ist. Und Jesus? Er sagt jetzt bestimmt nicht: „Wehe, gottlose Menschheit! Ich habe es ja gleich gesagt!“, sondern: „Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid…“ (Matthäus-Evangelium 11,28) Seine Einladung steht gerade jetzt.
Die TOS-Gemeinde Tübingen beispielsweise lädt zum gemeinsamen (aber dennoch „biologisch/sozial distanzierten“) Gebet per Live-Stream ein – für Deutschland, für die ganze Corona-Situation, aber auch für persönliche Nöte und Anliegen. Dies findet montags bis freitags von 15 bis 16 Uhr statt („Gebet zur neunten Stunde“). Kontakt: www.tos.info;

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