RADIO helle welle

mit der besten Nachricht

11. Mai 2021
von Hans-Peter
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Richten und Verdammen und Buße 2021

„Worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst…“ Der Satz aus dem biblischen Römerbrief, Kapitel 2,  ist höchst aktuell, auch mit Lokalbezug. Soeben wurde gegen den Tübinger OB Boris Palmer mit großem moralischen Furor ein Parteiausschlussverfahren von den Grünen beschlossen, wegen „Rassismus“. Dieses Verdikt wird aus einer Äußerung Palmers in einer Diskussion auf Facebook abgeleitet. Mich interessiert an dieser Stelle besonders dieser moralische Furor. Es handelt sich Weiterlesen →

5. Mai 2021
von Lorenz
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hellewelle Vorpommern 17.Mai 8:15 h – Jobst Bittner im Interview

In Sendung von hellewelle Vorpommern am 17. Mai 2020 werden wir ein Interview mit Jobst Bittner senden. Jobst Bittner ist Theologe und Gründer des TOS-Werkes.  Das TOS-Werk ist ein international tätiges christliches Missions- und Sozialwerk.

Schwerpunkte des Interviews sind der internationale Bereich der TOS und der ‚Marsch des Lebens‘.

Jobst Bittner ist Autor mehrerer Bücher, die zum Beispiel hier zu finden sind. In der Sendung erwähnt wird das Buch die ‚Decke des Schweigens‘, in dem Jobst Bittner, über die geistlichen Grundlagen und  die Geschichte und Vision vom Marsch des Lebens schreibt.

 

14. April 2021
von Hans-Peter
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Warum ich das „Tübinger Modell“ gerade als Christ gut finde

Tübingen ist während der Corona-Pandemie NOCH interessanter geworden, als es sowieso schon ist: wegen des „Tübinger Modells“, jener in Tübingen entschlossen erarbeiteten Aktion, nach der es mehr Öffnung von Läden und Kultureinrichtungen bei gleichzeitiger Testpflicht für Besucher geben kann. Das wurde zunächst hoch gelobt, und Tübingen wurde als vorbildlich und wegweisend hingestellt („Lernen von Tübingen“ titelte z.B. eine überregionale Zeitung). Dann aber, als die dritte Corona-Welle kam, schwenkte die Stimmung eher um, plötzlich erschien das Tübinger Modell vielen eher gefährlich und vielleicht profilierungssüchtig. OB Boris Palmer sagte dazu bei einem „Weltethos“-Stadtgespräch: „das kennen wir in Tübingen gut schon von Hegel, erst die These, dann die Antithese…“
Ich persönlich stimme – gerade als Christ – der Tübinger Pandemie-Beauftragten Lisa Federle zu, wenn sie sagt: Weiterlesen →

24. März 2021
von Hans-Peter
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Biblische Anweisungen, deutsche Geschichte und Tübinger Politik

Die Corona-Krise bietet eine schöne Anschauung für die Bedeutung eines biblischen Textes im Römerbrief, Kap. 13.
Dort steht: „Jeder Mensch ordne sich den staatlichen Mächten unter, denn sie sind von Gott eingesetzt… Wer sich der Obrigkeit aber widersetzt, der widersetzt sich einer Anordnung Gottes“ (usw.)
Der Text ist natürlich umstritten, zumal in Deutschland, bei unserer Geschichte! Da denkt „jeder“ gleich an die Naziherrschaft und Weiterlesen →

22. Februar 2021
von Lorenz
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Verschwörungstheorien

Waren Verschwörungstheorien lange Zeit eher eine Randerscheinung in der deutschen Gesellschaft, so haben sie es im Corona-Jahr 2020 in den Medien und oft auch in christlichen Gemeinschaften zu ungeahnter Prominenz gebracht. Prof. Michael Butter von der Universität Tübingen definiert sie so: „Verschwörungstheorien behaupten, dass eine im Geheimen operierende Gruppe, nämlich die Verschwörer, aus niederen Beweggründen versucht, eine Institution, ein Land oder gar die ganze Welt zu kontrollieren oder zu zerstören“ Das schreibt Florin Kubsch in seinem Artikel „Christen und der Aluhut“

Am 22.2.2021 ging es bei hellewelle Vorpommern um dieses Thema. Die in der Sendung angesprochen Tips zum Umgang  mit  Verschwörungsmythen finden Sie auf einer Seite der Bundesregierung.

Ebenfalls empfehlenswert ist iesem Zusammenhang, die Sendung von TOSTV Aluhut oder Helm des Heils? aus der Reihe Gebet zur neunten Stunde.

Carmen Shamsianpur hat in Tübingen Islamwissenschaft und Geschichte studiert. Ihre Abschlussarbeit hat sie über antisemitische Verschwörungspropaganda in den arabischen Medien geschrieben und seither weiter zu Judenfeindlichkeit in der islamischen Welt geforscht. Hier finden Sie einen Vortrag, den sie im Rahmen der Channuca-Tage 2020 in Tübingen gehalten hat.

Auch in der Sendung „DAS!“ im NDR-Fernsehen vom 28.1.2021 ging es um dieses Thema. Dort war die Sozialpsychologin Pia Lamberty, Autorin des Buches „Fake Facts“ zu Gast.

 

 

11. Februar 2021
von Jonathan
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No greater love

Die heutige Sendung galt den Liedern und ihren Texten. Ich hatte es mir zur Aufgabe gemacht, bei jedem gespielten Lied den Kernsatz bzw. eine markante „Line“ herauszuhören, und diese dann aneinander zu reihen. Nur beim Titel musste ich kurz selbst kreativ werden, aber da die ersten beiden Lieder „no greater love“ hießen (das eine von „it´s you i adore“, das andere von „jars of clay“), ist es doch auch wieder System. Hier jedenfalls das Ergebnis…

No greater love

 

There is no greater love

I dont want to fight you

I want to come home

Here´s to the ones who don´t give up

Keep your eyes forward

To god in heaven be the glory

Lord i come before you

I see your face it´s in amazing sight

Put the blame on me

I really love you

Since i met you i feel alright

I still want to walk with you

5. Februar 2021
von Lorenz
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Risiken und Nebenwirkungen von Tarot Karten

Wenn man bei Google nach „Tarot Karten“ sucht, dann wird man nicht nur fündig, man wird sogar überschwemmt mit Infos zu diesem Thema. Man kann Sie überall kaufen, auch bei Tschibo. Aber dass Tarot Karten die Tür öffnen zu einer Welt, die sehr, sehr unbehaglich sein kann, merkt man möglicherweise erst, wenn man durch Tür durch ist. Erst dann erfährt man die Risiken und Nebenwirkungen am eigenen Leibe.

Bei der helle welle Vorpommern ging es am 8.2.2021 um dieses Thema. Es ging aber auch darum, wie man wieder zurück in die Freiheit kann. Für alle, die nicht dabei sein konnten und einfach nur Interesse dran haben, hier der Link zum Original aus der Sendung „Gebet zur neunten Stunde“ .

6. Januar 2021
von Hans-Peter
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Passt´s?

Ich startete die Heilig-Drei-Könige-Sendung mit einem Song des Rappers Bender von 2016 über die kritischen Auswirkungen der elektronischen Medien, wo er auch noch rappt „ich denke quer..“ – und dachte: das passt jetzt aber nicht. Und dann: es ist wahrscheinlich unser Schicksal, dass die Dinge nicht passen. Bzw.: WIR als Menschen richten uns irgendwie passend ein, und dann kommt irgendwas quer (!) – das ist ja auch ein großes Thema der Kunst. Epochale Kunstwerke waren häufig zunächst Skandale, sprengten den Rahmen des Passenden, erst viel später gewöhnten sie „die Leute“ daran… (auch nicht immer). Es gibt zwar auch den menschlichen Impuls, der „Etikette“ zu entfliehen, den familiären Traditionen zum Beispiel, das Unpassende wird zuweilen Zeichen der Rebellion. Allerdings läuft diese Rebellion meistens nach überraschend eng umgrenzten Fahrplänen ab, aus Rebellionen entwickeln sich nicht selten Ideologien, und spätestens da muss dann wirklich wieder alles passen. Wenn dann noch jemand nicht passt, für den wird´s gefährlich.

Und die Bibel? – Man muss ja sagen, dass sie über die Jahrhunderte zum „Passendsten Buch“ im Christlichen Abendland geworden war. Wer als rechtschaffen gelten und nicht anecken wollte, konnte sich damit ausstatten und den passenden Eindruck unterfüttern. Der Spruch vom „Trend“, der „zum Zweitbuch“ gehe, zeigt hier im Nachhinein die inzwischen stattgehabte kulturelle Heterogenisierung unserer Gesellschaft an. Aber viele Jahre und für viele Menschen waren die Bibel und vielleicht noch das von Luther stark promotete „Kirchliche Gesangbuch“ die passenden Insignien eines wohlanständigen Lebens. Allerdings: der Nimbus des Passenden, Erwartbaren, Verwaltbaren passt (!) zum Inhalt der Bibel gar nicht. Kürzlich las ich: „dieses Jahr ist Weihnachten ganz anders“ (also: unpassend gegenüber den Erwartungen), und ich dachte: naja, das ERSTE Weihnachten war ja auch schon unpassend. Wer hatte sich denn die Ankunft des göttlichen Retters so vorgestellt, wie sie dann geschah? Hinterher wurde ein Kult draus gemacht, aus der Hütte und der Krippe und den Hirten und Gold, Weihrauch und Myrrhe, später schmuggelten sich dann auch noch Weihnachtsbäume und diverse andere Kultgegenstände und -gebräuche mit dazu – es entstand der Eindruck, dass Weihnachten niemals anders hätte ablaufen können, als es hier bedacht wurde. Und das STIMMT ja auch in DEM Sinn, dass das erste Weihnachten tatsächlich so und nicht anders abgelaufen ist, nämlich dass Jesus als Kind in eine Krippe gelegt wurde usw. Aber es stimmt ganz sicher NICHT in dem Sinn, dass es nicht anders hätte ablaufen KÖNNEN, also dass Gott an diese Ausgestaltung des ersten Weihnachten gebunden gewesen wäre. Jesus hätte auch in einem anderen Jahrhundert, an einem anderen Ort usw. geboren werden können, die Krippe hätte eine Luftmatratze sein können und die Geschenke der ersten Besucher Kaffee, ein Satellitentelefon und eine Ladung hochwirksamen Covid-19-Impfstoffs. Hätte können, war aber nicht so.

Hatte wirklich niemand die Art und Weise vorausgesehen, wie Jesus auf die Erde kommen würde? Es gab doch die Propheten, die sein Kommen voraussagten! Am schärfsten brachte es vielleicht Johannes der Täufer auf den Punkt (von dem ja Jesus auch mal sagte, es sei keiner derjenigen, die (als Propheten) aufgetreten sind, größer als er, siehe Matthäus 11,11): „Nach mir kommt ein Stärkerer, der wird euch taufen mit Feuer und heiligem Geist!“ – Das war schon zutreffend und auch eine sehr wichtige Botschaft –  und gleichzeitig blieb es natürlich auch kryptisch im Hinblick auf die konkrete Weise, wie Jesus (der zu der Zeit ja schon geboren war) dann seinen Dienst ausüben würde. Interessanterweise wurde Johannes, der größte Prophet, selbst wieder unsicher darüber, ob nun in concreto Jesus von Nazareth die Erfüllung seiner Prophetien darstellte, weil dieser Jesus offenbar zu den Vorstellungen von Johannes auch nicht passte (siehe wiederum Matthäus 11).

Prophetien gibt es viele im Alten Testament, man könnte das ganze Alte Testament als einzige Prophetie auf Jesus hin deuten – nur: von Krippe, Stall und Hirten steht da nichts. Es gibt also einen Unterschied zwischen der prophetischen Erwartung und konkreter Vorstellung. Die Prophetische Erwartung ist immer mit einer inneren Hinwendung zu Gott, mit Umkehr verbunden. Die konkrete Vorstellung beinhaltet dagegen eher das, was uns gedanklich passend erscheint. Das zeigt die größere Bedeutung der Erwartung gegenüber unseren konkreten Vorstellungen, in die Gott auch in Zukunft wieder nicht passen wird. Denn die Situation bleibt bestehen: jetzt beziehen sich die Erwartungen des Christlichen Glaubens auf die Wiederkunft des auferstandenen Jesus Christus. Diese wird in der Bibel klar vorhergesagt, aber die genauen Umstände werden unsere Vorstellungskraft sprengen bzw. daran vorbeigehen.

Jobst Bittner von der TOS Gemeinde Tübingen predigte am Jahresanfang 2021 darüber, dass es die Aufgabe der Christlichen Gemeinde ist, die Menschheit auf das Wiederkommen Jesu vorzubereiten und auch zur Umkehr zu rufen, und zwar genau nach dem Modell Johannes´des Täufers. Die konkrete Art und Weise dieser Ankunft wird uns sicher nicht passen, aber es reicht auch aus, wenn wir die Ankunft erwarten und darauf vorbereitet sind, indem unser Herz ihn erwartet und wir innerlich zu ihm hingewandt sind. Das hat Jesus auch selbst angemahnt: „Wacht, denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr nach Hause kommt. (…) Was ich euch sage, sage ich allen: Wacht! (Markus 13, 35.37)

17. Dezember 2020
von Jonathan
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„… und freuten sich mit sehr großer Freude“ – Überlegungen zum Weihnachtsfest

Die christliche Tradition war schon immer auf Krisen vorbereitet. So wundert es nicht, dass die Weisen aus dem Morgenland von ihr zahlenmäßig auf ein Niveau gebracht wurde, das für die Verordnungen, die unser diesjähriges Weihnachtsfest maßgeblich strukturieren, akzeptabel ist. Drei. Klar, die Tradition hätte deutlicher werden können und sie als einen Haushalt beschreiben, aber mit drei kann man in diesen Tagen ganz gut arbeiten. In jedem Fall kann man von diesen Weisen einiges lernen, oder um es zahlenmäßig etwas einzuschränken: eins. Wie man nämlich mit Erwartungen so umgehen kann, dass man sich am Ende freut, auch wenn alles anders kommt.

16. Dezember 2020
von Hans-Peter
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Advent: Jesus und der Impfstoff kommen.

„Sehr wahrscheinlich“ soll am 21.12. die Zulassung des ersten Corona-Impfstoffs in Deutschland ausgesprochen werden, dann wird es wohl noch ein paar Tage dauern, bis mit dem Impfen konkret begonnen werden kann – aber der Impfstoff wird sozusagen direkt als Geschenk „unter dem Weihnachtsbaum“ erwartet.
Da Parallele zum ADVENT ist augenfällig, hier wird die Ankunft des Retters erwartet, dort die Ankunft des Impfstoffs, der für viele Menschen auch „Retter-Qualitäten“ hat.
Frage: Inwiefern sind der Corona-Impfstoff und Jesus Christus zu vergleichen? Weiterlesen →

RADIO helle welle