RADIO helle welle

mit der besten Nachricht

29. November 2017
von Hans-Peter
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Narrative des Niedergangs?

Wir seien für „Narrative des Niedergangs“ anfällig, behauptet der Neurowissenschaftler Steven R. Quartz  (Neue Zürcher Zeitung, 31. Mai 2017). Ein Narrativ ist eine „sinnstiftende Erzählung“, also eine Art Interpretation der Wirklichkeit, in die man die Dinge, die man so erlebt, einordnet. Quartz argumentiert ausgehend von der Hirnforschung und biochemischen Prozessen, dass es (offenbar evolutionär bedingt) kognitive und emotionale Voreingenommenheiten bei uns Menschen gibt, die leicht „bedient“ werden können und dann Urängste und Panik auslösen. Dementsprechend regt er an, dass wir uns in „kognitiver Kontrolle“ üben sollten und unsere ersten emotionalen Impulse „zurückbinden“.
Was sich erstmal kompliziert anhört, lässt sich m. E. im persönlichen und gesellschaftlichen Alltag leicht wieder finden: 1. persönlich: es ist draußen kalt/regnerisch, und man denkt: das Wetter wird aber auch von Jahr zu Jahr schlechter; es gibt einen Streit im Büro, und man denkt: „die Atmosphäre hier wird immer schlimmer“; 2. gesellschaftlich: die Medien berichten von Gewaltverbrechen, und man denkt: „diese Verbrechen nehmen immer mehr zu“; man sieht ausländische Menschen auf der Straße und denkt: „wir werden überfremdet“ usw. – Diese Negativ-Reaktionen haben auch negative Folgen: im Persönlichen: Schlechte Laune, im Gesellschaftlichen: die Wahl „falscher Parteien“ (die eben vorallem aus Angst, Frust, Rückzug gewählt werden). Von daher sollte man hier Steven Quartz gut zuhören.
Was aber sagt die Bibel dazu? Bis zu dem hierher Gesagten steht sie nicht im Gegensatz. Steven R. Quartz geht aber noch weiter, wenn er nämlich darlegt, dass die Welt gar nicht schlechter wird, wie die „Narrative des Niedergangs“ uns erzählen. Wenn man die Daten der Welt sammele und sie rational würdige, so Quartz, könne man klar feststellen, dass die Welt immer BESSER werde (er sagt: dass die menschliche Gesellschaft sich umfassend entwickele). Weniger Hunger, weniger Armut, mehr Demokratie, mehr Zugang zu Bildung als noch vor Jahrzehnten und erst recht vor Jahrhunderten. – Steht das nicht im Gegensatz zu den Aussagen Jesu zum Fortgang der, z.B. dass die „Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird“ und dass „wer bis ans Ende ausharren wird“, dass der errettet wird? Zeichnet er hier nicht ein Bild davon, dass alles immer schlimmer werden wird? – Nun, Steven R. Quartz´ neurowissenschaftlichen Menschheitsoptimismus teilt er zwar sicher nicht. Aber andererseits scheinen mir die Narrative des Niedergangs auch in christlichem Gewand keine guten Früchte zu bringen („Christen in der AfD!“) – und diesen Narrativen des Niedergangs redet m. E. die Bibel auch nicht das Wort. Der Niedergang des Menschen hat schon längst stattgefunden, als der Mensch durch die Sünde von Gott getrennt wurde. Dies ist nicht durch „Menschheitsentwicklung“ behebbar, sondern allein durch die Erlösung in Jesus Christus. Das ist eine ganz andere Ebene. Der in Christus erlöste Mensch bleibt dennoch zunächst ein Teil der Menschheit. Er ist dazu berufen, ein Zeugnis für die Erlösung zu sein, aber nicht dazu, Narrative des Niedergangs zu beschwören. Möge Gott doch der Menschheit noch eine Weile Gnade geben, was hätten Christen daran zu kritisieren? Sie sollen sogar dafür beten und dazu mithelfen!

8. November 2017
von Hans-Peter
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Ablenkung zum Glauben

Ach, ich wollte eigentlich was ganz anderes sagen und bin dann wieder auf den Glauben zu sprechen gekommen…
Das ist durchaus typisch für RADIO helle welle, weil der Glaube eine schlüsselhafte Beziehung zur „BESTE NACHRICHT“ hat. „Wir leben im Glauben und nicht im Schauen“, schreibt der Apostel Paulus Weiterlesen →

8. Juni 2017
von Jonathan
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Ein Leben, das Geschichten schreibt – ein Gespräch mit Rhetorikprofessor und Buchautor Thomas Vogel

Eigentlich wollte ich mit Prof. Thomas Vogel nur kurz darüber reden, was es mit dem „Storytelling“ auf sich hat. Ich hatte sein gleichnamiges Seminar nämlich ein Semester lang besucht und war Woche für Woche von der unverkopften Kreativatmosphäre angetan. Überrascht durfte ich feststellen, wie leicht es eigentlich ist, eine Geschichte zu erzählen und wie wenig ich davon im Alltag Gebrauch mache. „Mein Opa, der konnte noch Anekdoten erzählen… und Marcel Reich Ranitzky, der auch!“ Und ich? „Haben wir das verlernt?“ – Das war meine Frage. Am Ende ging es dann aber um viel mehr. Das liegt auch daran, dass Thomas Vogel nicht nur ein guter Geschichtenerzähler ist, sondern selbst eine sehr spannende Lebensgeschichte hat. Auszüge davon, kann man in seinem Buch „Hinter den Dingen“ lesen: Als „Bub“ im Sindelfingen der Nachkriegszeit hört er seinen Lehrer in „Nazideutsch“ reden und sagt ihm das auch so. Das hat mich dann noch aufmerksamer gemacht …

 

7. Juni 2017
von Hans-Peter
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Neues von RADIO helle welle

Es gibt jede Woche drei neue Live-Sendungen von RADIO helle welle, dafür bitte Di Mi Do von 8-9 Uhr in Tübingen/Reutlingen UKW 96,6 einschalten – oder weltweit www.hellewelle.de/live.

Einige Beiträge gibt es aber auch hier zu hören, z. B.

(Report vom Marsch des Lebens in Tübingen am 23. April 2017)

(Interview mit dem jüdischen Theologen Jeffrey Seif über Martin Luther)

(Gedanken zur „besten Nachricht“, soundsovielte Version)

8. März 2017
von Hans-Peter
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Kekse und Glück für RADIO helle welle

  • Hörerin Claudia D. bedankt sich mit Keksen und Glückskarte für unsere „Investigations-Aktion“ – wir freuen uns und knabbern beim Weiterinvestigieren…
  • In der Bibel, der Quelle unserer besten Nachricht, bemerkt der Psalmist zum Thema: „Ich habe zum Herrn gesagt: (…) Es gibt kein Glück für mich außer dir“ (Ps 16,2)
  • Der Psalmvers mag angesichts keksbewährter Glückwünsche schrullig erscheinen. Er kommt erst zur Wirkung, wenn wir unser Leben auf einer anderen Ebene betrachten.
  • Auf der Alltagsebene (die wir nicht geringschätzen) sagen wir: Der Psalmist hatte eben keine Kekse. Auf der Metaebene aber erkennen wir: Kein Keks dieser Welt kann unser Glück sein.
  • RADIO helle welle empfiehlt abseits des fröhlichen Alltagskekseknabberns die Frage nach dem tiefern Glück. Hierauf ist Jesus Christus als beste Nachricht in Person die Antwort.

1. Februar 2017
von Hans-Peter
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Video-Livestream

Wir wagen uns in neue Gefilde und starten im Februar das audiovisuelle Abenteuer
„helle welle“ auf facebook und youtube. Jeden Mittwoch sind wir von 8-9 Uhr nicht mehr nur zu hören, sondern jetzt auch zu sehen. Schauen Sie vorbei…
auf youtube

4. Sendung (22.2.2017) im Februar mit Gast: Matthias Rekowski