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Das Higgs-Teilchen und die beste Nachricht

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Die Physiker jubeln. Mit einer riesigen Maschinerie haben sie nach jahrelanger Suche ein winziges Teilchen gefunden, das wiederum Auskunft über das ganze Universum geben soll.
Das Teilchen wird auch „Gottes-Teilchen“ genannt, vermutlich, weil seine Existenz nun schlüssig erklärt, wie die Entstehung des Universum vonstatten gehen konnte, die ja bislang Gott zugeschrieben wurde.
Erschüttert das Higgs-Teilchen somit die „beste Nachricht“, nämlich das Evangelium vom Glauben an Jesus? Muss ich mich als Christ jetzt irgendwie besonders rechtfertigen oder versuchen, die Erkenntnisse der Physik in Frage zu stellen?
Dazu zwei Sachen:
Erstens: ich freue mich mit den begeisterten Physikern. Ich würde sagen, der Forscherdrang des Menschen ist im Schöpfungsplan enthalten, dass er sich die Welt untertan machen sollte. Wenn man so will, entdecken Higgs und seine Kollegen noch weitere „Tiere, denen sie Namen geben“
Zweitens: Der Glaube an Gott ist keine Frage der Physik, sondern eine Beziehungsfrage. Das ändert sich auch mit dem Higgs-Teilchen nicht. Im Garten Eden wandte sich der Mensch von Gott ab, und die Schöpfung fiel. Jesus kam und wurde ein neuer Weg zu Gott, als er die Welt und die Schöpfung erlöste. Es geht für uns Menschen darum, ob wir unser Gegenüber, das „in den Himmeln ist“, erkennen und unsere Hand neu in die seine legen. Dies ist im Paradies genauso gut oder schlecht möglich gewesen wie im Zeitalter der Protonenbeschleuniger, eben weil Gott gar nicht Teil des Systems ist, sondern sein Schöpfer und sein Gegenüber. Die beste Nachricht bleibt vom Higgs-Teilchen unberührt.

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