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Eine persönliche Bitte zur Hausratsverwertung

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Soeben ging die Südstadt-Sendung mit dem Hausratsverwerter Ivo Lavetti zu Ende. Dazu habe ich auch ein persönliches Zeugnis und eine Bitte eingebracht –

Ivo Lavetti erzählte nämlich auch davon, dass er bei seinen Haushaltsauflösungen mitunter Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus gefunden hat.

Ich selbst habe auf unserem Speicher – mit der Hilfe meiner Eltern – Material über diese Zeit gefunden, konkret: über die Rolle und Einbindung meiner Großeltern und Urgroßeltern in die Verbrechen dieser Zeit. Das half mir sehr, meinen Vorfahren direkt ins Auge zu sehen. Nicht, um sie anzuklagen, sondern in dem Wissen und Erleben, dass die Schuld der Vorfahren sich als eine Last auf die Nachkommen legt.

Wir haben als deutsche Gesellschaft schon viel aufgearbeitet und uns zu den Verbrechen gestellt, aber es ist noch eine ganz andere Dimension, die Schuld der eigenen leiblichen Vorfahren anzsehen – und dafür um Vergebung zu bitten. Wir sehnen uns nach Befreiung von dieser Last, die unser Leben beschwert. Diese Befreiung ist möglich durch die Vergebung Jesu Christi, von der uns die Bibel berichtet. Vergebung ist keine pauschale Sache nach dem Motto „vergib mir (pauschal) alle meine Sünden“, sondern Vergebung geschieht konkret für direkt erkannte und benannte Tat- oder Haltungssünden, die uns auch wirklich Leid tun (Wortsinn!), die uns belasten. Wir spüren in dem Moment die Last – und die Befreiung! – Probieren Sie es aus!
Und deshalb meine Bitte: Lassen Sie Ihren Speicher, was das betrifft, nicht erst Ivo Lavetti aufräumen.

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