RADIO helle welle

mit der besten Nachricht

9. November 2016
von Hans-Peter
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Helena Weinrauch aus New York…

Heute blicken alle auf Donald Trumps Triumph und seine Wahlparty in New York –

Ein paar Straßen weiter wohnt die 92-jährige Helena Weinrauch. Ihre Mutter kam aus Düsseldorf, ihr Vater aus Österreich, ihre Familie, die bis zum Krieg in Polen lebte, wurde im Holocaust vollständig ermordet, sie selbst zog man in Bergen-Belsen aus einem Leichenberg.
Doch heute lebt Helene Weinrauch, sie ist 92 Jahre alt und hat im hohen Alter sogar noch das Tanzen gelernt. Anbei ein Teil meines Interviews mit ihr, in dem auch der Film „Fascination“ erwähnt wird, den die Journalistin Karen Goldfarb über sie produzierte. Das ganze Interview gibt´s im RADIO helle welle – Newsletter.

11. Oktober 2016
von Jonathan
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„Der böse Winter“ oder „Wie Hebel und Bach mir den Frost-Frust nahmen“

„Mensch ist das schon wieder kalt“ – dachte ich heute morgen, während ich die fröstelnden Finger in meiner grauen Jackentasche verschwinden ließ, um sie kurz darauf wegen des Fahrradlenkers oder besser gesagt meiner Sicherheit wieder herauszuholen. Gegenverkehr. Ich wollte schon anfangen, mich über den bösen Winter aufzuregen, der mit brachialer Gewalt Vorboten der Kälte, Herolde des Eises, in die süddeutsche Landschaft entsendet, wo man die Restbräune des Sommerurlaubs zwar noch hat, aber inzwischen unter langärmligen Pullis verstecken muss. Da kam plötzlich Johann Peter Hebel ums Eck begleitet von Johann Sebastian Bach, der eine den Finger erhoben, der andere den Geigenstock: „1740“, sagte Hebel, „da war´s kalt. Und jetzt hör auf zu weinen und achte auf den Gegenverkehr!“ Bach demütig, wie man ihn kennt, atmete im Hintergrund kurz aus, und begann dann friedlich zu spielen.

22. September 2016
von Jonathan
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Warum im Radio jetzt so viele Bücher stehen – ein kryptischer Versuch.

Die mattbraune Sommerjacke mit rot-weiß karriertem InBücher im Studionenfutter hängt leblos über dem Bürsotuhl. „Ich bin an dem besagten Morgen eigentlich ganz motiviert aufgestanden!“, berichtet uns M, der unerkannt bleiben möchte. Der Student sucht nach den richtigen Worten, während er eine Tasse Kaffee findet und zielstrebig zum Mund führt: „Beim Kauf eines Lap Tops sollte man sich eben die Grundbotschaft jedes Mathematikprofessors zu Herzen nehmen. Äpfel und Birnen kann man nicht vergleichen. Will sagen, Ich habe leider zu einem japanischen Billigmodell gegriffen.“ T – Name geändert – möchte ebenfalls unerkannt bleiben. Vier Jahre immerhin war er treuer Studienbegleiter Ms: „Ich meine wir haben uns anfangs wirklich gut verstanden und viel Zeit miteinander verbracht. M hat quasi sein ganzes Leben mit mir geteilt. Das vergesse ich nicht, das ist auf immer gespeichert. Aber irgendwann fing er an auf mir rumzuhacken. Er hat mir keine Ruhe mehr gegönnt.“ T hat Tränen in den Augen, als er von seiner Leidensgeschichte erzählt. Er habe irgendwann die Reißleine ziehen müssen. „Es ging einfach nicht mehr.“ Ts Burnout ist für M ein herber Verlust, schließlich braucht er seinen Lap Top. Er sei traurig gewesen, habe aber auch gleich nach Ersatz gesucht. „Da mach ich mir keine Platte“, zitiert er einen ostdeutschen Kollegen und lächelt leise, tonlos. „Will sagen, ich kauf mir einen neue, sobald wie möglich. Ich bin nicht der Bastler.“ M verwendet jetzt einen Leih-PC, der unerkannt bleiben möchte. „Ich bin einfach nur „samsing“, sagt er bescheiden. Dabei kann er immerhin englisch. T wurde von Männern in orangebraunen Anzügen abgeholt. Therapiezeit.

17. August 2016
von Hans-Peter
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O-Töne einfangen

mikro1… z.B., aus der Not eine Tugend machend, das Rumpeln und Fiepen von der Altpapier-Verwertung nebenan – als Frage für das Gewinnspiel: „was ist das für ein Geräusch?“ (und danach: Fenster zu!)

10. August 2016
von Hans-Peter
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Kürzlich in Caesarea: Interview mit Jechiel Aleksander

jaleks1Jechiel Aleksander ist heute 89 Jahre alt und wiegt 72 Kilo. Bei seiner Befreiung aus der Nazi-Gefangenschaft wog er 27 kg, er war 18 Jahre alt und hatte fünf Jahre Ghetto und Gefangenschaft hinter sich… Was mich mit Jechiels Geschichte besonders verbindet, davon schreibe ich im Newsletter. Dort gibt es auch die Links zu weiteren Interviewteilen mit Jechiel Aleksander. Hier sein Werdegang als KZ-Häftling:

 

5. Juli 2016
von Jonathan
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Vom Kaffee, der arbeitsunfähig macht…

Kaffeetasse

Normalerweise motiviert Kaffee. Wenn nichts mehr geht, zum Beispiel im Unialltag – und im Moment kenne ich keinen anderen -, wenn man an Arbeiten sitzt und eigentlich schon seit zwei Stunden schlafen wollte, dann spricht einen der Kaffee fröhlich an und sagt: „Alles ist möglich, nichts verloren. Nur einen Schluck bist du entfernt von neuer Tatkraft, neuen Ideen, neuen Visionen!“ Manchmal Weiterlesen →

16. Juni 2016
von Jonathan
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„Was ich schon immer mal sagen wollte“

Endlich, in der 5. Folge seines Bauzaunreports, einer Live-Ausgabe, verrät Hans-Peter den Grund für seine wöchentliche Berichterstattung vom Tübinger Güterbahnhof, wo in den kommenden Jahren 570 Wohnungen, dazu 40 Büros, Geschäftsräume und kleinere Betriebe entstehen sollen. Er bewegt sich mal wieder auf interessanten Meta-Ebenen…

18. Mai 2016
von Hans-Peter
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13. – 16. Mai: „Awakening Fire“

Mit der „Awakening Fire“ – Konferenz füllte die TOS Gemeinde die größtmögliche Halle im Tübinger Umkreis. Zu Gast waren u.a. Daniel Kolenda vom Missionswerk Christ for all Nations, Todd White (USA), Eddie James mit großem Musiker- und Tänzer-Team (USA) und die Worship-Band Miquedem (Israel), aber auch die TOS-Musiker, -sprecher und -tänzer mischten kräftig mit. Live mitgeschnitten: Jobst Bittners Statement zur Christlichen Mission:

(Weitere Infos und Mitschnitte über www.tos.info)

18. Mai 2016
von Hans-Peter
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6. Mai: „Marsch des Lebens“ in Tübingen

Die Initiative „Marsch des Lebens“ hat in Tübingen ihren Ursprung. Seit 2007 hat sie in über 300 Städten und 14 Nationen solche „Märsche des Lebens“ veranstaltet bzw. angestoßen, um der Shoa zu gedenken, Holocaustüberlebende zu ehren, zu versöhnen und gegen den modernen Antisemitismus aktiv zu werden (www.marschdeslebens.org) Doch IN Tübingen fand am 6. Mai der erste offizielle Marsch statt. Mit dabei waren auch zwei israelische Knessetabgeordnete, Nachfahren von Holocausüberlebenden. Mitschnitt aus der Ansprache von Meirav Ben Ari am Platz der ehemaligen Synagoge:

26. April 2016
von Joachim
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Die Mössinger Tafel – nicht nur ein Ort der sozialen Begegnung

Peter Looser – 1. Vorsitzender des Vereins „Mössinger Tafel e.V.“ berichtet über die spannende Arbeit des Vereins die sich um sozial benachteiligte Menschen und auch um immer mehr Flüchtlinge kümmert. Die Menschen können sich dort einmal in der Woche günstig mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs versorgen. Auszüge aus einem Interview mit Herrn Looser demnächst hier.