Houston – Tübingen – La Paz

von Hans-Peter am 28. Juli 2010

Wie in Tübingen eine fromme, feurige Latino-Pastorentochter aus Houston/Texas ganz neue Impulse bekam und letztlich, was sie nie wollte, wieder nach Südamerika zurückkehrte – hören Sie das im Interview mit Leslie Jimenez (übersetzt von Tina Pompe). Es lief heute schon teilweise live, morgen der zweite Teil, aber es gibt ja auch das Sendungsarchiv.

Störung ist vorbei

von Hans-Peter am 15. Juli 2010

Herzlich willkommen an alle, die jetzt wieder was hören auf der 96,6 MHz – wir hatten am 15.7. eine Übertragungsstörung, die Techniker haben es repariert.

Sorry. Umso schöner, wieder störungsfrei zu senden.

„I see TOS doing it“

von Hans-Peter am 6. Juli 2010

Ted Pearce ist ein christlicher Musiker aus den USA mit einer großen Leidenschaft für Israel. Bei seinen Konzertreisen kommt er sehr viel in christlichen Gemeinden herum. Aber zur Zeit nimmt er ausgerechnet hier in Tübingen bei der TOS an einer Schulung teil, um sich zum Pastor ordinieren zu lassen. Warum – dazu sagte er Folgendes:

„Ich kann es nicht ganz genau beschreiben. Aber jetzt bei unserer Schulung, da wurden die wichtigsten Grundsätze und Prioritäten der TOS genannt. Und da steht Israel noch über der eigenen Gemeinde. – Ich kenne niemanden (keine Gemeindeleitung), der irgendetwas über die eigene Gemeinde stellt. Das wird zwar oft gesagt, aber die TOS sehe ich es tun. Und das entspricht doch dem Geist Jeshuas, andere höher zu achten als sich selbst“

Das Gespräch mit Ted Pearce in der heutigen Sendung enthält auch noch steile Statements zur Liebe zu Israel bzw. zum Antisemitismus, und auch die Fußball-WM wird erwähnt!  – ich empfehle das Sendungsarchiv (am 8.7. kam das ganze Interview)

Durch die sozialen Schichten

von Hans-Peter am 5. Juni 2010

Dr. Franziska Eckert kennt mehrere soziale Welten. Ihr Leben begann in einem eher bildungsfernen, problematischen Milieu. Doch bald zeigten sich bei ihr Auffälligkeiten. In der Schule war sie viel zu gut. Trotz Skepsis der Familie war eine Kontaktaufnahme mit der Welt der Akademiker schließlich unumgänglich. Mit einem Stipendium studierte sie Medizin in Tübingen. Inzwischen bereitet sie neben ihrer ärztlichen Tätigkeit eine Habilitation zur Kombination von Immun- und Strahlentherapie in der Krebsbekämpfung vor.

In ihre soziale und berufliche Geschichte verwoben ist ihre Geschichte mit Gott. Sie begann ihn eines Tages zu suchen. „Die Leute denken vielleicht: wer gut ist in der Schule, der ist auch glücklich“, sagt sie, „das habe ich ganz anders erlebt…“

Wie sie Gott fand und was er ihr gibt, aber auch ihre sozialen und beruflichen Erfahrungen schildert Dr. Franziska Eckert in einen ausführlichen Gespräch, das derzeit bei RADIO helle welle in mehreren Teilen zu Gehör kommt.
Bereits gesendete Teile können wie üblich im Sendungsarchiv nachgehört werden.

Knigge

von Hans-Peter am 27. Mai 2010

Dass der Freiherr v. Knigge gar nicht so ein Benimmregel-Pedant war, sondern dass es ihm eigentlich um einen wertschätzenden Umgang ging; dass sich im Takt und im guten Geschmack durchaus innere Werte Bahn brechen können – das zeigt ein längeres Telefonat mit der Kniggetrainerin Marion Klug, dokumentiert in den Sendungen vom 26. u. 27. Mai, nachzuhören im Sendungsarchiv! Erörtert werden z.B. auch eine schöne Gewohnheit des Moderators Günther Jauch, die passenden Farben im Geschäftsleben und die Frage, ob christliche Frauen sich in Tellerröcke kleiden sollten…

Neulich im Autohaus

von Andrea am 10. Mai 2010

Aufgrund widriger Umstände (Abkürzung TÜV) führte mich mein Weg die Tage in diverse Autohäuser.

Im ersten wurde ich sehr freudig empfangen, nahezu euphorisch. Völlig klar, dass sich die Reparatur meines alten Autos niemals lohnen würde. Und erst recht klar, dass ich mir niemals einen Gebrauchtwagen kaufen sollte. Aber welch glücklicher Zufall, dass das perfekte Auto für mich bereits auf dem Hof steht.  Weiterlesen »

Michelle Citrin …

von Lorenz am 17. April 2010

… eine jüdische Musikerin, 24 Jahre alt, lebt und arbeitet in Brooklyn, hat eine tolle Stimme und macht einfallsreiche Musik, mehr bei hellewelle Vorpommern am Montag, den 19.April um 8:10 Uhr oder bei Youtube.

immer noch antisemitisch?

von Hans-Peter am 12. April 2010

Tuvia Tenenbom, der jüdische Regisseur und Journalist aus New York, wird nach Deutschland kommen, um ein Buch über die deutsche Gesellschaft zu schreiben. Eine der Fragen, die er stellt, ist, wie antisemitisch die Deutschen auch heute noch sind, 65 Jahre nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen „Dritten Reichs“?
Im angehängten Interview erwähnt er einige Indizien dafür, dass der Antisemitismus in Deutschland keineswegs vorbei ist. Mich hat es zum Nachdenken gebracht. Und auf seine Erlebnisse hier in Deutschland bin ich wirklich gespannt.

 
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Zu gut für Jesus

von Hans-Peter am 5. April 2010

Na, frohe Ostern? Ein paar freie Tage und ein paar Schokoeier ist es uns ja gern noch wert, das jährliche Andenken an die romantische Geschichte, wie einer aus den Toten wieder auferstand. Und, je nach Anstrich, auch ein paar fromme Sprüche. Er ist auferstanden, bitte gemeinsam wiederholen.

Wir hier im Westen haben uns entwickelt, wir sind alles in allem besser geworden. Trotz Kindesmisshandlungen, Steuerflucht und den alltäglichen Streitereien des Lebens: insgesamt fühlen wir uns zu gut für Jesus. Dass einer für uns stirbt, das brauchen wir nicht mehr.

Wir sehen kopfschüttelnd auf die Regionen der Welt, wo sich die Menschen wegen Glaubensfragen noch die Köpfe einschlagen, darüber sind wir weg. Der Verstand hat gesiegt.

Doch gestern hörte ich eine Botschaft, die ist wie ein Pfeil durch unser Gutmenschenpolster. Da ging es um die Gründe, warum sich die Auferstehung Jesu zugetragen hat. Dafür würden wir kein Schokoei in den Mund nehmen.

Einmal wird jeder Mensch vor Gott stehen, und Gott wird Gericht halten (Apostelgeschichte 17,31). Wer kann dann bestehen? Es wird nichts helfen, dass wir uns anderen Menschen überlegen fühlen. Dann müssen wir für Gott gut genug sein. Niemand wird das sein, der nicht Vergebung für seine Sünden empfangen hat, und nirgendwo ist Vergebung als in Jesus, der für die Sünden der Welt starb und den Tod überwand und wieder auferstand. Wer an ihn glaubt und ihm nachfolgt, der stirbt und lebt mit Jesus (Römerbrief 6, 5-11)

Jesus ist für mich gestorben, ich glaube ihm und werde mit ihm auferstehn. Können wir auch das gemeinsam wiederholen? Können wir darauf unsere übrigen Schokoeier essen?

Israel bräuchte ein Wunder – Interview mit dem jüdischen Journalisten Tuvia Tenenbom

von Hans-Peter am 18. März 2010

Letzten Samstag konnte ich erneut den jüdischen Journalisten Tuvia Tenenbom interviewen. Seine Einschätzung zur Lage Israels mündet in der Feststellung: „es ist eigentlich ein Wunder, wonach man hier Ausschau halten muss…“ Andernfalls glaubt Tenenbom, werde Israel als Staat spätestens in zwanzig oder fünfzig Jahren von der Landkarte verschwunden sein. Die sechs Millionen Juden, die heute dort leben, werden dann in die USA oder vielleicht in europäische Länder zurückkehren müssen, „falls sie überhaupt überleben“… Das Interview als Podcast s.u. Ich werde hier demnächst noch einige Gedanken dazu formulieren…

Ein weiteres Interview mit Tenenbom, der auch das „Jüdische Theater von New York“ (The Jewish Theater of New York) veranstaltet, gibt es schon als Audiofile im Blog („Interviews mit Juden in New York“ vom 10. Dezember 2009). Darüber hinaus möchte ich seine Artikel in der ZEIT sehr empfehlen. Er war schon mehrmals in Deutschland und hat sich mit Antisemitismus und Neonationalsozialismus auseinandergesetzt, z.B. in „Der Jürgen von der NPD“ (http://www.zeit.de/2008/20/tenenbom)

 
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