RADIO helle welle

mit der besten Nachricht

27. Oktober 2011
von Hans-Peter
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Die Zeit ist jetzt

das war das Thema der heutigen Sendung.

Zunächst hatte ich überlegt, in welchen Termini heutzutage über Zeit gesprochen wird. „ArbeitsZEIT“, „ElternZEIT“, „ZEITgeist“ fielen mir ein, am meisten aber, dachte ich, wird gesagt: „KEINE ZEIT“.  Zeit ist offenbar ein Phänomen, das besonders durch Nichtvorhandensein auffällt.

Wenn ich jedoch feststelle, dass ich Zeit habe – denn ich sehe es an der Uhr und weiß, dass ich aller Wahrscheinlichkeit nach zumindest noch bis MORGEN lebe – , so hilft mir das noch nicht weiter, wenn ich nichts mit dieser Zeit anfangen kann. Wenn ich mit der Uhr in einer vorgegebenen Bahn laufen muss und nichts dagegen tun kann. Es geht nicht nur um Zeit, sondern um Handlungsfähigkeit!

DIE ZEIT IST JETZT heißt: Jetzt IST Zeit – UND ich kann etwas damit tun. Denn da ist Gott, der auf meine Tat wartet und darauf reagiert – mit ihm gemeinsam kann ich die Grenzen meiner vorgegebenen Bahn durchbrechen. Nicht die Größe meiner Tat oder meiner Autorität ist dabei entscheidend, sondern die Größe Gottes, und SEIN Glauben an mich, nämlich, dass ich es ernst meine, wenn ich mich an ihn wende und sage:  Jesus hilf mir.

Die beste Nachricht, wie die Bibel sie uns bringt, sagt uns: Gott wartet in jedem Moment auf unsere Hinwendung an ihn. DIE ZEIT IST JETZT, uns zu ihm zu wenden. Seine Antworten machen uns Türen auf, die bisher verschlossen waren. So erst werden wir wirklich handlungs- und gestaltungsfähig.

Zum Glauben und Leben mit Gott gibt es natürlich noch viel mehr zu sagen. Aber erstens kommt die nächste Sendung bestimmt, um weiter darüber zu sprechen. Und zweitens schmälert nichts, was sonst noch kommt, die Wucht dieses „Anfangsimpulses“: Gott wartet auf unsere Hinwendung. Gott glaubt uns, wenn wir uns hinwenden. Gott antwortet uns.

1. September 2011
von Hans-Peter
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Ein neues Gemeindezentrum – was sagt uns das?

Auf dem Grundstück nebenan weiht die TOS-Gemeinde Tübingen am 11.9. offiziell ein neues Konferenz- und Gemeindezentrum ein. Es handelt sich im Kern um eine riesige alte Lagerhalle, die zum erdbebensicheren Gottesdiensraum mit 776 Plätzen ausgebaut und erheblich verschönert wurde, drumherum entstehen noch ca. 1500 Quadratmeter weitere Räume teils im Ausbau, teils im Neubau, Parkplätze und Grünbereiche.
Mich interessiert anläßlich dieser Einweihung auch die Frage nach der Bedeutung der christlichen Gemeinde im Jahre 2011. Angesichts der heutigen Möglichkeiten zur individuellen Lebensgestaltung für jedermann scheint die christliche Kirche ein Anachronismus zu sein, und sie hat auch damit zu kämpfen. Es ist vermutlich leichter denn je, sich der Gemeinschaft, zu der ja auch immer eine gewisse Verbindlichkeit nötig ist, zu entziehen und stattdessen in einer selbstbestimmten „Welt“ zu leben, in der zwar viele „Freunde“, aber immer weniger Menschen vorkommen.

Der Verlust von Kommunikationsfähigkeit, Beziehungsfähigkeit, Bindungsfähigkeit wird von Soziologen und Psychologen bereits vielfach beklagt (und war übrigens auch bei Loriot ein zentrales Thema), der Weg führt in eine gefährliche Sackgasse und ist dennoch nicht aufzuhalten – wenn nicht eine neue Motivation den Sog der Vereinzelung wirksam außer Kraft setzt. Dies geschieht durch die persönliche Begegnung mit Gott, bei der ich erlebe: Gott, der Schöpfer der Welt, liebt mich, rettet mich aus Gnade, hat sogar in Jesus sein Leben für mich gegeben – wenn ich dies erlebt habe, werde ich dem Rückzug in eine isolierte „My Space“ widerstehen können. Der christliche Glaube ist persönlich, aber eben nicht individualistisch.
Daher ist das Christliche Gemeindezentrum hier auf dem Grundstück nebenan, gerade in seiner „untraditionellen“, nicht mit dem bloßen Kolorit abendländischer Kultur zu verwechselnden Erscheinung, heute ein Denkzeichen und eine Tür zur Umkehr.

26. Juli 2011
von Hans-Peter
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Herzlich willkommen bei RADIO helle welle Tübingen Reutlingen Rottenburg

Soeben wurde  unsere UKW-Sendelizenz für Tübingen/Reutlingen bis 31.12.2015 verlängert – darüber freuen wir uns sehr!
Bis 2015 will der Gesetzgeber entscheiden, wie es mit dem  Radio im Zeitalter der Digitalisierung ganz allgemein weitergeht. Zwischenzeitlich war mal vorgesehen, die analogen Frequenzen ganz abzustellen. Das könnte zum 1.1.2016 geschehen.

RADIO helle welle sendet nun seit 16 Jahren dienstags, mittwochs und donnerstags auf UKW 96,6 MHz im Raum Tübingen Reutlingen, zusätzlich auch über das Internet. Die meisten Sendungen sind in unserem Sendearchiv nachzuhören.

Zentraler Inhalt unserer Sendungen ist die „beste Nachricht“ von Jesus Christus. Darüber hinaus behandeln wir auch andere Themen, wie z.B. Regionalsport, Aufarbeitung des Nationalsozialismus oder christlich-soziale Initiativen im Sendegebiet.

Ich schreibe auch weitergehende Betrachtungen, in letzter Zeit jedoch eher im Newsletter als hier im Blog. Warum wir immer noch nicht bei Facebook sind, erkläre ich demnächst in der 272. Ausgabe.

1. Juni 2011
von Hans-Peter
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Interview mit Roswitha Dasch

Soeben habe ich ein umfassendes Telefoninterview mit Roswitha Dasch aufgezeichnet (siehe vorigen Eintrag), über jüdische Kultur und ihre Rolle beim Überlebenskampf im Holocaust, über das Gespräch zwischen den Generationen, über persönliches Engagement für die Aufarbeitung von Geschichte und die Unterstützung von Opfern des Nationalsozialismus.

Heute (16.6.2011) lief das Interview hier im Radio. Mehr Infos über Roswitha Dasch und den Verein Mizwa – Zeit zu handeln e.V. (zur Unterstützung der ehem. Ghetto- und KZ-Häftlinge u. a. in Litauen) auf www.roswitha-dasch.com

RADIO helle welle