RADIO helle welle

mit der besten Nachricht

12. April 2010
von Hans-Peter
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immer noch antisemitisch?

Tuvia Tenenbom, der jüdische Regisseur und Journalist aus New York, wird nach Deutschland kommen, um ein Buch über die deutsche Gesellschaft zu schreiben. Eine der Fragen, die er stellt, ist, wie antisemitisch die Deutschen auch heute noch sind, 65 Jahre nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen „Dritten Reichs“?
Im angehängten Interview erwähnt er einige Indizien dafür, dass der Antisemitismus in Deutschland keineswegs vorbei ist. Mich hat es zum Nachdenken gebracht. Und auf seine Erlebnisse hier in Deutschland bin ich wirklich gespannt.

5. April 2010
von Hans-Peter
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Zu gut für Jesus

Na, frohe Ostern? Ein paar freie Tage und ein paar Schokoeier ist es uns ja gern noch wert, das jährliche Andenken an die romantische Geschichte, wie einer aus den Toten wieder auferstand. Und, je nach Anstrich, auch ein paar fromme Sprüche. Er ist auferstanden, bitte gemeinsam wiederholen.

Wir hier im Westen haben uns entwickelt, wir sind alles in allem besser geworden. Trotz Kindesmisshandlungen, Steuerflucht und den alltäglichen Streitereien des Lebens: insgesamt fühlen wir uns zu gut für Jesus. Dass einer für uns stirbt, das brauchen wir nicht mehr.

Wir sehen kopfschüttelnd auf die Regionen der Welt, wo sich die Menschen wegen Glaubensfragen noch die Köpfe einschlagen, darüber sind wir weg. Der Verstand hat gesiegt.

Doch gestern hörte ich eine Botschaft, die ist wie ein Pfeil durch unser Gutmenschenpolster. Da ging es um die Gründe, warum sich die Auferstehung Jesu zugetragen hat. Dafür würden wir kein Schokoei in den Mund nehmen.

Einmal wird jeder Mensch vor Gott stehen, und Gott wird Gericht halten (Apostelgeschichte 17,31). Wer kann dann bestehen? Es wird nichts helfen, dass wir uns anderen Menschen überlegen fühlen. Dann müssen wir für Gott gut genug sein. Niemand wird das sein, der nicht Vergebung für seine Sünden empfangen hat, und nirgendwo ist Vergebung als in Jesus, der für die Sünden der Welt starb und den Tod überwand und wieder auferstand. Wer an ihn glaubt und ihm nachfolgt, der stirbt und lebt mit Jesus (Römerbrief 6, 5-11)

Jesus ist für mich gestorben, ich glaube ihm und werde mit ihm auferstehn. Können wir auch das gemeinsam wiederholen? Können wir darauf unsere übrigen Schokoeier essen?

18. März 2010
von Hans-Peter
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Israel bräuchte ein Wunder – Interview mit dem jüdischen Journalisten Tuvia Tenenbom

Letzten Samstag konnte ich erneut den jüdischen Journalisten Tuvia Tenenbom interviewen. Seine Einschätzung zur Lage Israels mündet in der Feststellung: „es ist eigentlich ein Wunder, wonach man hier Ausschau halten muss…“ Andernfalls glaubt Tenenbom, werde Israel als Staat spätestens in zwanzig oder fünfzig Jahren von der Landkarte verschwunden sein. Die sechs Millionen Juden, die heute dort leben, werden dann in die USA oder vielleicht in europäische Länder zurückkehren müssen, „falls sie überhaupt überleben“… Das Interview als Podcast s.u. Ich werde hier demnächst noch einige Gedanken dazu formulieren…

Ein weiteres Interview mit Tenenbom, der auch das „Jüdische Theater von New York“ (The Jewish Theater of New York) veranstaltet, gibt es schon als Audiofile im Blog („Interviews mit Juden in New York“ vom 10. Dezember 2009). Darüber hinaus möchte ich seine Artikel in der ZEIT sehr empfehlen. Er war schon mehrmals in Deutschland und hat sich mit Antisemitismus und Neonationalsozialismus auseinandergesetzt, z.B. in „Der Jürgen von der NPD“ (http://www.zeit.de/2008/20/tenenbom)

4. Februar 2010
von Lorenz
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Der kalte 12. Februar 1940

Die Deportation der Juden in Deutschland beginnt am 12. Februar 1940 mit der Deportation der Juden von Stettin

In der sternenklaren Nacht vom 12.02.1940 war es in Stettin kalt wie selten zuvor. Es waren minus 30 Grad. In den Häusern, die von Juden bewohnt waren hatten Mitglieder von SA,SS und NSDAP am Abend Sturm geklingelt. Sie holten alle Juden aus ihren Behausungen und zwangen sie Erklärungen zu unterschreiben, Erklärungen in denen sie auf Wohnungseinrichtungen, Bargeld und Wertgegenstände verzichteten. Die Vertreibungsaktion der Juden aus Stettin hatte begonnen …

hellewelle Vorpommern:
Montag, 8. Februar um 8:15 Uhr und
Donnerstag, 11. Februar um 10:00 Uhr

23. Januar 2010
von Lorenz
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hellewelle Vorpommern, Von Plato zu Hitler

Immer wieder wird man mit den grausamen Tatsachen des Holocaust konfrontiert. Und wenn man so wie ich direkt neben einer psychiatrischen Klinik wohnt, dann kommen einem fast zwangsläufig dann und wann Gedanken über die schrecklichen Geschehnisse  in den Psychatrien Deutschlands   in der Zeit zwischen 1933 und 1945 in den Sinn. Man denkt: „Gut, dass es vorbei ist,  wie konnten die Nazis so etwas nur machen!“ Man vergisst oder ignoriert oder man weiß dabei oft gar nicht, dass die Überlegungen zur Rassenhygiene eine Begleiterscheinung des griechisch-humanistischen Weltbildes sind.

Montag, 25.01.2010, 8:10 – 9:00
Mittwoch, 27.01.2010, 10:00 – 10:50

23. Dezember 2009
von Hans-Peter
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Zu Weihnachten

In der Sendung hat Timo angerufen. Er ist zwölf und kann uns nur in den Schulferien hören. Normalerweise sendet er bei der Wüsten Welle (fröhliche Weihnachten!), aber er findet unsere christliche Botschaft cool.

Er hat eine super Idee zu Weihnachten. Wenn sich bei ihm zu Hause die Familie versammelt, will er eine Predigt über Weihnachten vorlesen. Weil es total wichtig ist, zu wissen bzw. daran erinnert zu werden, worum es dabei geht.

Ich möchte allen zu Weihnachten Gottes Segen wünschen, und ein offenes Herz, die Botschaft von Weihnachten zu empfangen.

RADIO helle welle